Spaltungen verhindern!

Es ist schade, dass die Vielfalt an Aktionsmglichkeiten nicht akzeptiert wird und dass statt dessen versucht wird, eingleisig zu fahren. Nicht jedeR muss jede Aktionsform fr sich selbst befrworten. Es muss aber mglich sein, Widerstand als etwas
Vielfltiges anzusehen. Diese Diskussion htte im Plenum vorher laufen mssen, nicht aber eine Diskussion darber, ob drei Torten in den Gesichtern der Herren Mitschke und Resch landen drfen oder nicht. Es war ganz klar eine Aktion von einigen
JukssteilnehmerInnen und keine, die im Namen aller durchgefhrt wurde. Fr den Erhalt von Autonomie drfen keine Verhltnisse geschaffen werden, in denen fr Aktionen von Kleingruppen im Plenum die Erlaubnis eingeholt werden muss.

Der EXPO ist es gelungen, viele ehemals kritische Gruppierungen miteinzubeziehen, angefangen von amnesty international ber den BUND bis hin zu Frauenhusern und ehemals selbstverwalteten Jugendzentren. Die sog. kritische Mitarbeit, die immer wieder von
diesen Gruppierungen beschworen wird, heit im Endeffekt nichts weiter als NeinSagen, aber JaMachen.

Fr uns stellt sich um so mehr die Frage, wie wir mit dieser neuen gesellschaftlichen Situation umgehen und wer fr uns berhaupt noch als BndnispartnerIn in Frage kommt. Das zentrale Paradigma der EXPO, die Ideologie der Nachhaltigkeit, wird als Thema
von vielen linken Gruppen so gut wie ignoriert und vom Rest befrwortet. Wie auch immer: die Torten machen deutlich: mit uns nicht! Und wir hoffen, da selbige erst der Anfang sind; der Anfang von mehr als blo nette Torten.





Layout

Die Punkte sind leider wenig kopierfreundlich. Als Lehrer und Mitglied von Umwelt und Friedensgruppen gebe ich gerne Infos aus den Punkte(n) weiter, was wegen des Layouts nicht immer gelingt (Kopierunfreundlichkeit s.o.).

Gerne untersttze ich die Punkte und bitte um Zusendung von Infos ...

Schalom - Mir - Peace - Paix

Bernhard Erkelenz, Solingen