Gen-Soja braucht mehr Pestizide 

als normales Soja

Der Anbau von Monsantos genmanipulierter Soja erfordert erheblich mehr chemische Pflanzenschutzmittel, als derjenige konventioneller Pflanzen. Daten des US-Landwirtschaftsministeriums zeigen, da er um durchschnittlich 11% hher liegt. Zugleich liegt der
Ernteertrag um 5 bis 10% niedriger. Wie war das doch noch gleich mit den Versprechen der Firmen nach kologisch vertrglicherem Anbau und nach Bekmpfung des Welthungers?

Quelle: genpost-red@gen.free.de vom 16. Mai 2001





Resistenzen gegen Gentech-

Spritzmittel breiten sich aus

Ein Bericht von US-Wissenschaftlern weist nach, da Wildkruter sich in zunehmendem Mae als resistent gegen die von den Gentechnikfirmen entwickelten Herbizide erweisen. Die Resistenz kommt durch bernahme der bei den Nutzpflanzen vorgenommenen
Genmanipulation zustande, die jene vor der Giftwirkung der chemischen Mittel schtzt.

Quelle: GiD Nr. 145, April/Mai 2001





Was ist schon sicher?

Wissenschaftler der TU Aachen haben den Genflu von genmanipulierten Zuckerrben in die Umwelt untersucht. Getestet wurde die Effektivitt eines Sicherheitsstreifens aus Hanfpflanzen. Das Ergebnis: dieser Streifen taugte nicht dazu, die Ausbreitung
genmanipulierter Pollen der Zuckerrbe zu verhindern. Eine Bestubung von zu diesem Zweck eingesetzten Kderpflanzen erfolgte sogar noch in 200 Metern Entfernung zum Sicherheitsstreifen.

Quelle: genpost-red@gen.free.de vom 16. Mai 2001





Beispielhafte Verquickung

US-Prsident Bush hat eine leitende Angestellte der Gentech-Firma Monsanto zur Vize-Direktorin der staatlichen Umweltschutzbehrde ernannt.

Quelle: genpost-red@gen.free.de vom 16. Mai 2001





Die Gewinne werden steigen 

und steigen und ...

Der neue Entwurf des sterreichischen Sortenschutzgesetzes sieht vor, da Saatgut nur noch mit dem Einverstndnis der Herstellerfirmen im Nachbau verwendet werden darf. Der Landwirt mu also jedes Jahr neu bei den Gentech-Firmen einkaufen gehen.

genpost-red@gen.free.de vom 16. Mai





Freisetzung genmanipulierter 

Insekten

In Arizona soll in diesem Sommer das erste Freisetzungsexperiment mit genmanipulierten Insekten durchgefhrt werden. Die Raupen des rosa Baumwollkapselbohrers verursachen hohe wirtschaftliche Schden beim Anbau von Baumwolle. Ziel des Versuches ist es,
die Vermehrung des Insekts durch Einschleusen eines tdlichen Eiweies zu bremsen. In diesem Zusammenhang sollen 3600 von ihnen auf einer Flche von einem Hektar in Kfigen freigesetzt werden. Um die Fortpflanzung eventuell entweichender Tiere zu
verhindern, werden sie sterilisiert.

Quelle: GiD Nr. 145, April/Mai 2001





Patente auf menschliche 

Embryonen

Laut einer Studie von Greenpeace ber die in den letzten 20 Jahren beim Europischen Patentamt eingegangenen Antrge werden immer mehr Patente auf menschliche Embryonen beantragt. In den letzten 2 Jahren ist es dabei zu einem sprunghaften Ansteig
gekommen. Rund 3700 Patente sind bereits erteilt worden. Viele der Antrge sind ein echter Albtraum, so Christoph Then von Greenpeace, enthalten sie doch beispielsweise Produktionsverfahren zum Klonen. Die Verfahren knnen durchaus patentiert werden,
auch wenn ihre Anwendung rechtswidrig ist.

Quelle: taz 10. Mai 2001





Massiv-einseitige 

Gentech-Frderung

Mitte Mrz hat die Mehrheit des Europaparlaments Kritik am Moratorium fr die Freisetzung genmanipulierter Pflanzen gebt. Dieses schade vor allem kleineren und mittleren Unternehmen, die ihre Forschung nicht auerhalb der EU verlagern knnten. Zugleich
wurde eine massive Frderung der Gentechnik gefordert. Jugendliche sollten schon in der Schule ermuntert werden, sich fr die Biotechnologie zu interessieren; Unternehmen knne u.a. mit Steuererleichterungen geholfen werden. Dabei werden in Deutschland in
den kommenden drei Jahren bereits 350 Millionen DM fr die Gentechnikforschung bereitgestellt. Nur gute 5 Prozent von ihnen sollen fr soziale, rechtliche und ethische Fragestellungen ausgegeben werden. Wer wird denn mit seinem Geld auch ernst zu
nehmende kritische Geister wecken wollen?!

Quelle: GiD Nr. 145, April/Mai 2001





Anpassung des Menschen 

an Gen-Medikamente?

Es wird alles schner und besser, verspricht die Gentechnik. So meint die medizinische Forschung, ihre Medikamente zuknftig mit einer Mischung aus Genom- und der bisherigen Stoffanalyse passender gestalten zu knnen. Nebenwirkungen sollen sich verringern
und die erhofften Wirkungen sich erhhen, indem die Medikamente auf die persnliche genetische Ausstattung zugeschnitten werden. Doch welches Angebot wird fr Menschen bestehen, deren Genprofile ausgefallene und damit sehr teure Medikamente erfordern,
weil die auf dem Markt befindlichen Mittel bei Ihnen keine Besserung erhoffen lassen? Schon heute sagt ein Blick ins Portemonnaie in vielen Fllen mehr ber den Gesundheitszustand der betroffenen Person aus, als der auf ihre Gene. Wo also bleiben die
notwendigen sozialpolitischen Initiativen?

Quelle: GiD Nr. 145, April/Mai 2001





Viehfuttermittel 

bis zu 60% voll von Gen-Soja?

Nach breit angelegten Analysen bei Futtermitteln in sterreich hat Greenpeace dort Alarm geschlagen: In smtlichen Proben wurden zum Teil erhebliche Mengen an genmanipulierter Soja gefunden (zwischen 10 und 63%). Und das ohne jede Kennzeichnung: Landwirte
und Konsumenten werden so zu ahnungslosen Opfern der Gentech-Industrie. Und hierzulande?

Quelle: @grar.deAktuell vom 19. Mrz 2001