Schliet die Nerzfarm Roberger!

Im Mrchenwald

gibts Elfen

So heit die Kampagne, die sich im Mai 99 grndete, um solange allerlei Aktionen zu machen, bis diese Farm in Willich-Schiefbahn geschlossen ist. Dies wre ein Teilerfolg auf dem Weg zu einer Welt, in der der Mensch nicht lnger ber Tiere herrscht.
Anfang August fand dort ein Protestcamp statt, welches wohl der bisherige Hhepunkt der vielen Aktionen der Kampagnen-OrganisatorInnen ist. Schon am ersten Tag trafen sich ber 60 Menschen, um gegen die Farm zu protestieren, beteiligten sich am Infostand
direkt vor der Farm, blockierten die Einfahrt, oder bewegten sich um die Farm herum und schrien ihre Wut ber die dortige Tierqulerei heraus. Auch zahlreiche AnwohnerInnen konnten sich bei Fhrungen rund um das Gelnde ein Bild von den dortigen Zustnden
machen.

Trotz des nicht gerade hochsommerlichen Wetters wuchs die Zahl der Camp-TeilnehmerInnen noch, so da eine erste Demo mit 100 Leuten erstaunlich gro war. Am Samstag demonstrierten ca. 200 Menschen in Willich. Der Brgermeister, dem Unterschriftenlisten
zur Schlieung der Farm berreicht werden sollten, lie sich entschuldigen, was wohl sein Verhltnis zur Farm deutlich macht, die immer wieder von staatlichen Institutionen verschont blieb. Auch offensichtliche Gesetzesverste des Farmers
werden bersehen. An der Farm angekommen, ging es fr den Leidens-Profiteur Manfred Roberger (Farmbesitzer) erst so richtig los, da von Freitag bis Sonntag eine Dauerdemo angemeldet war.

Verzweifelt versuchte die Polizei die Mrder, Verbrecher- Rufe zu unterbinden (die beleidigend sein sollen). Doch wie soll mensch es nennen, wenn tausende fhlende Lebewesen geqult und anschlieend vergast werden? Um die polizeiliche Autoritt zu
wahren, wurde ein rufender Demonstrant zu Boden gerissen und seine Personalien festgestellt (Danach erschallte der Ruf: der Erbrecher!, wenn Polizei in der Nhe war). Auch in der Nacht wurde leise am Zaun gerttelt. Auch ein Nerz soll den Weg in die
Freiheit gefunden haben.

Die Parole: Im Mrchenwald gibt's Elfen, machte die Runde, nachdem nchtliche DemonstrantInnen im Wald neben der Farm mit Lichtgestalten zusammengestoen waren. Diese stellten sich dann nach einem Laserschwertgefecht als Polizisten heraus. Neben veganen
Leckereien gab es im Camp auch Nahrung frs Hirn, in Form von Informationen zu anderen Kampagnen (z.B. Huntington). Nachdem das Camp also ein voller Erfolg war, geht es natrlich weiter: Rossberger, der Kampf hat gerade erst begonnen. Mach die Farm
dicht!

Mittlerweile gibt es auch ein Video zur Kampagne, das ihr dort bestellen knnt, und viele weitere Infos die ihr bei den folgenden Adressen finden werdet: 

Siehe rechts.

