Rubrik Energiewende

olar-Verbnde fordern 

einheitlichen Solarstromvertrag

Mit einem Mustervertrag wollen die Deutsche Gesellschaft fr Sonnenenergie (DGS) und der Solarenergie-Frderverein Aachen (SFV) den Stromnetzbetreibern bei ihrem Widerstand gegen den Solarstrom den Wind aus den Segeln nehmen. Ziel: ein bundesweit
einheitlicher Einspeisevertrag fr Solarstrom.

Ein neuer Mustervertrag bietet Rechtssicherheit fr Solarstromanlagenbetreiber

ber sage und schreibe 500(!) unterschiedliche Einspeisevertrge fr Photovoltaikanlagen der Netzbetreiber wurden von der Aachener Rechtsanwltin Dr. Christina Bnning geprft. Die Solarverbnde vermuten hinter der Vertragsflut eine Taktik, um die
Investoren zu verunsichern. Unverstndliche Klauseln und Kndigungsrechte sowie Abweichungen von den EEG-Regelungen sollen den Bauherren anscheinend das Interesse an der eigenen Solarstromanlage nehmen. Zur Initiative der Solarverbnde fr einen
Mustervertrag sagen diese: Die Anwendung eines solchen Mustervertrages wre in der Praxis eine groe Erleichterung, weil sich dadurch Einspeiser und Netzbetreiber ber die notwendigen Punkte einigen und Rechtsstreitigkeiten vermeidbar wren. Und fgen
hinzu: Viele Einspeiser wissen nicht, dass aufgrund der Vertragsfreiheit ein Vertrag mit dem Netzbetreiber auch dann gltig ist, wenn er von den Regelungen des EEG zu seinem eigenen Nachteil abweicht. Enthlt ein Vertrag unzumutbare Klauseln, muss ihn
der Betreiber nicht unterschreiben. Im Zweifelsfall lieber keinen Vertrag als einen schlechten.

Der Mustervertrag ist im Internet zu downloaden unter www.dgs-berlin.de und www.sfv.de. (Quelle: DGS 21.07.2001) oder kann auch bei der DGS, Tel.-Nr.: 030 / 75 70 23 10, angefordert werden.





