Antibakterielle Wirkung 

von Holz nachgewiesen

Holz ist Hygienischer als Kunststoff. Dies fanden nun Wissenschaftler der Biologischen Bundesanstalt fr Land- und Forstwirtschaft (BBA) in Braunschweig und des Instituts fr Lebensmitteltechnik heraus. Sie wiesen nach: Holz besitzt eine erheblich
strkere antibakterielle Wirkung als Kunststoff. Zwar liee sich Kunststoff leichter abwaschen, doch bei den getesteten Hlzern nahm die Anzahl lebensfhiger Bakterien sehr schnell stark ab. Das heit, die Bakterien sind auf Holz nicht lange
lebensfhig und sterben ab. Bei Kiefernholz sei der Effekt am grten. Der Feldversuch wurde in 14 Betrieben aus der Fleisch- und Milchwirtschaft sowie dem Gemse- und Backwarenbereich durchgefhrt.





Deutschland baut weiter 

an Ilisu

Whrend die Britische Regierung sich wahrscheinlich aufgrund menschenrechtlicher Bedenken aus dem Ilisustaudammprojekt in der Trkei zurckzieht, hlt die deutsche Bundesregierung an der Frderung dieses unkologischen Grostaudammprojekts Ilisu und
Tehri fest. Das Staudammprojekt werde etwa 70.000 Kurden vertreiben, kurdische Drfer und eine Antike Stadt unter Wasser setzen, sagen die Kritiker. Auerdem knne der Staudamm den Nachbarstaaten Syrien und Irak regelrecht das Wasser abgraben.





kolandbau im Agrarbericht 2001

Die kobauern Deutschlands verzeichneten 1999/2000 insgesamt einen um 11,5 Prozent geringeren durchschnittlichen Gewinn als konventionelle Bauern, so der Agrarbericht 2001. Bei der rein pflanzlichen Produktion jedoch lagen die Umsatzerlse der Biobauern
je Hektar lagen deutlich hher als beim konventionellen Anbau.





EU-Verordnung 

kologische Tierhaltung

Seit dem 24. August 2000 gelten in der EU einheitliche Vorschriften fr Produkte aus der kologischen Tierhaltung.

Das Heft EU-Verordnungen kologische Tierhaltung (DIN A5, 48 Seiten, Bestell-Nr. 61-1434, ISBN 3-8308-0163-7) kann zum Preis von 4 DM zzgl. Porto bestellt werden bei: aid-Vertrieb DVG, Birkenmaarstrasse 8, 53340 Meckenheim.





WestLB finanziert Pipeline 

in Ecuador

Eine lpipline bedroht ein noch intaktes Regenwaldgebiet und die dort traditionell lebende Bevlkerung in Ecuador. Dies scheint die Westdeutsche Landesbank (WestLB) mit Sitz in Dsseldorf und Mnster nicht zu stren. Sie wolle trotzdem das unkologische
Projekt mit Krediten frdern, kritisiert der Verein Rettet den Regenwald.





Achtung: 

Die Gen-Bume kommen

Weltweit versuchen Konzerne seit einigen Jahren groe Flchen mit genetisch manipulierten Bumen aufzuforsten. Umweltschutzgruppen und Organisationen von Ureinwohner befrchten, da dadurch nicht nur die biologische, sondern auch die kulturelle Vielfalt
des Planeten bedroht ist, da die Monokulturen vor allem auf den Gebieten der indigenen Vlker des Sdens entstehen. Weitere Informationen bei der Global Alliance Against Genetically Engineered Trees: Internet www.gaaget.org, Email: gaaget@gaaget.org,
Anschrift GE-tree Conference PO Box 15289 Portland, Oregon 97293.

Einen Bericht zu Gen-Bumen From Native Forests to Franken-Trees, The Global Threat of Genetically Engineered Trees hat nun das Native Forest Network (NFN) verffentlicht. nfnena@ sover.net





kolandbau fr die Dritte Welt

Der kologische Landbau und der Export von ko-Produkten knnte der Schlssel fr eine positive Entwicklung in der sogenannten Dritten Welt sein. Dies ist die Ansicht des International Trade Centre der UN. Seit 1970 habe sich der weltweite Handel mit
ko-Nahrungsmitteln verfnfzehnfacht auf einen Wert von etwa 35 Milliarden Mark jhrlich. Doch bisher konnten nur sehr wenige Entwicklungslnder davon profitieren. Mit einem Umsatz von jhrlich rund 16 Milliarden Mark sind die USA bisher der grte
Produzent und Absatzmarkt fr Bio-Lebensmittel.





Gen-Food fr die Dritte Welt

Eine andere UN-Behrde, das UN-Entwicklungsprogramm (UNDP) indes hlt gen-manipulierte Pflanzen, Tiere und Nahrungsmittel fr eine groe Chance fr die Dritte Welt. Genetisch manipulierte Pflanzen knnten die Unterernhrung in den Entwicklungslndern
signifikant reduzieren.





Warnung vor Computerschrott

Kalifornische Umweltschutzgruppen warnen davor, da zuviele alte PCs falsch entsorgt werden. Durch ihre Inhaltsstoffen (Arsen, Quecksilber und anderes) seien sie gefhrliche, giftige Zeitbomben, die Boden, Luft und Trinkwasser verschmutzen und vor allem
bei Kindern zu Gesundheitschden fhren knnen. Die Gefahr nehme Tag fr Tag zu. Allein in Kalifornien fallen tglich 6.000 Computer als Elektronik-Schrott an.





Brasilien: 

Regierung will Gen-Soja zulassen

Brasilianische Umwelt- und Verbraucherschtzer protestieren gegen die Regierung des Landes, die neuerdings genetisch manipulierte Soja-Bohnen zulassen will. Brasilien ist weltweit einer der grten Produzenten und Exporteure von Soja-Bohnen. Die
Tiermster der europischen Union sind mit die Hauptabnehmer der Soja-Exporte aus Brasilien.