Eventhopping

Leider fehlt uns hier der Platz zu den gewesenen und kommenden Events viele Worte zu verlieren. Aber auch hierzu haben wir jeweils ein paar Mglichkeiten ausgesucht, wo ihr euch informieren knnt, und zwar zu:

Goeteborg

www.gbg2001.org (Seite des 

groen Bndnisses)

http://motkraft.net/gbg2001 (Seite 

der Antifa Schweden )

http://www.j15.org

Salzburg

www.antiwef.org/

www.derfunke.at/

www.weforum.org (offizielle 

wef homepage)

Barcelona

www.rosadefoc.org (Seite der spani-

schen Kampagne gegen den Gipfel)

www.pangea.org/mrg/ (Movement de

resestencia global)

http://barcelona.indymedia.org

Genua

www.genoa-g8.it/

www.ecn.org/agp/genova2001/

appello.htm

http://controg8.8m.com/ oder

www.peacelink.it/users/controg8/

demo

www.yabasta.it

http://italy.indymedia.org

Kommende Events:

9. November: WTO-Ministerrunde 

in Qatar, www.indymedia.org

14. Dezember: EU-Gipfel,

www.belgium.indymedia.org

Linkseiten:

www.protest.net,www.gipfelsturm.net





Kapitalismus all over the world

- China in den Weltmarkt integriert

Nach 15 Jahren Verhandlungen wurden Anfang Juni in Genf die letzten Hrden fr den Beitritt Chinas in die WTO (World Trade Organisation) aus dem Weg gerumt. Kapitalismus und Kommunismus - ehemals die Klassenfeinde schlechthin, zumindest theoretische ein
Widerspruch in sich selbst - jetzt in trauter Zweisamkeit vereint ? Ein Grund fr diesen Beitritt ist der bessere Zugang zum Weltmarkt, damit verbunden die Hoffnung auf wirtschaftliches Wachstum und Machtgewinn. Der chinesische Staatsrat rechnet bis 2005
mir Auslandsinvestitionen in Hhe von 100 Milliarden US$ und bis 2010 mit einem zustzlichen Wirtschaftswachstum von 34 %. Dafr wird der eigene Markt geffnet, d.h Schutzzlle werden abgebaut und Subventionen gekrzt. Die durch diese Marktffnung
anstehenden Agrardumpingexporte aus den USA und Europa werdenfr die chinesischen Bauern, die rund die Hlfte der Bevlkerung aus machen existentielle Folgen haben. Endgltig wird der Beitritt auf der WTO - Ministerrunde im November in Qatar besiegelt.





24. Bundeskongress entwicklungs-

politischer Aktionsgruppen

in Zusammenarbeit mit dem Studentischen SprecherInnerat der Universitt Mnchen

Ort: 12. - 14. Oktober 2001 Universitt Mnchen - Leopoldstrae 15

Sternenklare Zukunft - Jenseits von Nationalstaat und Europischer Union

Der diesjhrige 24. Bundeskongress entwicklungspolitischer Aktionsgruppen (BUKO 24) wird sich mit drei Themenbereichen befassen, die aus internationalistischer Sicht fr eine Diskussion um Perspektiven jenseits von Nationalstaat und Europischer Union von
besonderer Bedeutung sind: Europisierung der Rstungs-und Kriegspolitik, Abschottung und Erweiterung der EU, Europische Wirtschafts-und Entwicklungspolitik. Zu den Themenbereichen werden auf dem Kongress verschiedene Arbeitsgruppen stattfinden, die eine
Bestandsaufnahme leisten, Durchsetzungsmechanismen herrschender Politik analysieren und Perspektiven fr linke oppositionelle Politik auf europischer Ebene ausloten sollen. Zu den Aktivitten, die im Jahr 2001 gegen die EU-Politik und neoliberale
Umstrukturierung organisiert wurden, wird es Workshops fr einen Erfahrungsaustausch und Informationen zu den nchsten Aktionen geben.

Infos und Anmeldung: BUKO-Geschftsstelle, Nernstweg 32, 22765 Hamburg, bukohh@t-online.de, www.epo.de/ buko/index.htm. Neu: Die BUKO-24-Webseiten www.buko24.de





Von Alaska bis Feuerland

Beim dritten Gipfel der insgesamt 34 Staats- und Regierungschefs von Sd-, Mittel- und Nordamerika - nur Kuba wird vor der Tr bleiben - standen Verhandlungen ber eine gesamtamerikanische Freihandelszone ( FTAA, Free Trade Area of the Americas ) auf der
Tagesordnung. Schon 1990 war ein solches Abkommen vom damaligen Prsidenten George W. Bush senior angeregt worden. Mit der Absicht, die ursprnglich auf 2005 befristeten Verhandlungen zu beschleunigen, wollte nun der neue Prsident George W. Bush zusammen
mit seinem Handelsbeauftragten Robert Zoellick durchsetzen, das die Normen der NAFTA knftig fr den gesamten Kontinent Gltigkeit haben. Vor allem die Prinzipien der Gleichbehandlung auslndischer und inlndischer Waren und Unternehmen, die sogenannte
Inlandsbehandlung, sowie die Nichtdiskiminierungsklausel sollen knftig auf smtliche Mrkte, Dienstleistungen, und Investitionen ausgedehnt werden.

In der derzeitigen Fassung soll sich die Integration auf ein Dutzend Bereiche erstrecken, die in vier bergreifenden Themengruppen zusammengefasst sind: erstens Bildung und Erziehung, zweitens Demokratie und Menschenrechte, drittens Armut und erst
viertens uns ganz zum Schluss die konomische Integration. Obwohl die Verhandlungen also eigentlich ein ganzes Bndel von Themen umfasst haben, stand doch im Mittelpunkt der Diskussionen die Schaffung einer Freihandelszone fr einen einzigen gigantischen
Wirtschaftsraum. Und die wre mit einem frstlichen Geschenk fr die internationalen Konzerne verbunden: eine Welle von Privatisierungen und Deregulierungen. Washington hat sich im Vorfeld sogar schon bereit erklrt, seine eigenen Antidumpinggesetze
nicht anwenden zu wollen, um den nordamerikanischen Markt fr Landwirtschaftsprodukte aus dem Sden zu ffnen.

Wenn alles im Sinne der Verhandlungspartner verluft, wird am Ende ein System etabliert sein, bei dem die Wirtschaft mit den verschiedenen Regierungen intensiv Hand in Hand zusammenarbeitet. Dieses System wird bei weitem parteiischer, selektiver und
rigider sein als das auf multilateraler Ebene geplante WTO-Modell. Die Bedeutung dieser Verhandlungen und ihre Auswirkungen auf die Menschen lassen sich anhand einiger Zahlen ermessen: Nach zwei Jahrzehnten neoliberaler Politik, die Lateinamerika
eigentlich aus der Unterentwicklung herausfhren sollte, leben Anfang 2000 ber 36 Prozent der lateinamerikanischen Bevlkerung in Armut ( rund 220 Millionen Menschen). Diese Zahl entspricht der von 1994 und liegt leicht ber der von 1980!