Hallo Leute,

sptestens nach den Ereignissen in Genua wird es zu einigen Vernderungen im Bereich der groen Events kommen. Erste Meldeauflagen fr potentielle Demonstranten bei Castor-Transporten sind bekannt geworden, bei greren Protesten innerhalb Deutschlands
sollen die Landesgrenzen schrfer kontrolliert werden usw.

Es geht im allgemeinen um die Einschrnkung der Bewegungsfreiheit, die ich hier anspreche. Natrlich wird es auch andere neue/alte Formen der Repression geben (als wenn es nicht schon genug gbe).

Eine Mglichkeit diesen Auflagen zu entgehen, ist die Direkte Aktion in der eigenen Stadt. Das heit fr Menschen, die aus irgendwelchen Grnden nicht zu den groen Events kommen knnen oder wollen, zeitgleiche Aktionen zu organisieren, um so den
Widerstand breiter und schlechter kontrollierbar zu machen. Da die Auswirkungen des Kapitalismus bis vor die Haustr reichen, kann mensch sie auch gleich vor Ort bekmpfen und bedarfsadquate Alternativen ausarbeiten.

Im Zuge der Wendlandcamps hat es einen erfolgreichen Erweiterungsversuch im Bereich der Direkten Aktion gegeben. Es wurden Visionen und Erfahrungen ausgetauscht. Das Ergebnis ist, dass im Herbst gleich mehrere Direct-Action-Gatherings, also Trainings- und
Austauschtreffen, geplant wurden. Termine, die feststehen sind in Saasen (21.-23.9.), Dresden (1.-7.10) und Berlin am 21.11. in der Humboldt Uni.  Weitere Treffen sind in Mlheim, Hannover und Lneburg (nach der Castorkundgebung) geplant.

Weitere Infos knnt Ihr unter der folgenden Internetadresse bekommen: www.hoppetosse.net 

Wenn Ihr auch ein Gathering organisieren wollt oder von guten Aktionen erzhlen, dann schreibt uns unter dan_o@web.de. Wir werden dann auch ber eure Aktivitten berichten, soweit der Platz reicht.