Anti-Zwangspsychiatrie

KLIMASCHUTZ-KAPITALISMUS

Einleitung


1. Einleitung
2. Kritik und Perspektiven - ein Klimaschutz von unten?
3. Informationen zum Kyoto-Protokoll und den Mechanismen
4. Fragwürdige Positionen von (Umwelt-)NGOs, Parteien und Klimaschutzgruppen
5. Kommentare zum Abschluß des Klimagipfels in Bonn (Juli 2001)
6. Und so weiter ...
7. Kohleausstieg in Deutschland: Kapitalismus frisst gute Idee
8. Al Gore und der Klima-Hype
9. Links zum Klimawandel allgemein

Hirnstupser - politische Analyse und Nachdenktexte
Hirnstupser am 22.3.2020: Ein blauer Himmel ohne Kondensstreifen!
Es ist Sonntag. Die Sonne scheint. Keine Wolke trübt deren noch frühfrühlingshaft begrenzte Wärmstrahlung. Keine? Tatsächlich – der Himmel ist von Horizont zu Horizont blau. Es fehlen auch: Kondensstreifen. Der Flugverkehr ruht. Die menschliche Vernunft hat dazu nicht gereicht. Ein Virus im Zusammenspiel mit massenpsychologischen Effekten ist die Ursache. Deutschland wird 2020 völlig überraschend seine Klimaziele erreichen, dröhnt es durch die Nachrichten. Auch hier ist das keine Folge sinnvoller Politik, schon gar nicht die Wirkung der vielen Greenwashings von Ökotechnik über Nachhaltigkeit bis zum Green New Deal. Ebenso wenig ist der Kapitalismus überwunden, der mit seinem Drang zu Ausbeutung von Mensch und Natur neben den Staaten, die zur Herrschaftsabsicherung enorme Ressourcen verbrauchen, der Hauptantrieb des Klimawandels war und ist. Ein kleines, aus Menschensicht fieses Etwas, dem mangels eigener Organisierung als lebende Zelle nicht einmal der Status eines Lebewesens zugesprochen wird, hat all das bewirkt. Zwar sind die Zahlen der Toten und sonst Betroffenen viel niedriger als bei Klimawandel, Autoverkehr und selbst den „normalen“ Grippen der vergangenen Jahre. Aber offenbar hat das Virus die richtige Mischung aus Aktion und medialer Vermittlung gewählt. Eine Taktik, die aus Angstmache und Bedrohung besteht, ist aus emanzipatorischer Sicht jedoch nicht akzeptabel. Befreiung von Mensch und Natur muss Handlungsmöglichkeiten erweitern, nicht einschränken. Schon gar nicht darf die Akzeptanz gesellschaftlicher Steuerung von oben erhöht werden. Insofern ist Corona weder ein Vorbild für den Kampf gegen Herrschaft und Profitdenken noch ein Hoffnungsträger, dem mensch, aus vermeintlich ökologischen Gründen, ein mögliches langes Wirken wünscht. Aber es beweist doch: Der Kapitalismus ist anfällig. Es kann gelingen, dass den Menschen ihr eigenes Wohlbefinden wichtiger ist als das einer Firma. Das ist schon mal ein Anfang. Um daraus mehr zu machen, muss Widerstand aus der netten Ecke heraustreten und in eine offensive Auseinandersetzung übergehen. Das lässt sich von Corona lernen – und sollte auch das einzige bleiben. Freuen dürfen wir uns über den blauen Himmel aber auch noch, weil es hoffentlich einige Menschen heilt, die ihre gesellschaftliche Kritik in sehr seltsame Richtungen lenken. Der Himmel ist blau, ganz und völlig. Die Linienflüge fallen aus. Andere Flüge gibt es nicht. Chemtrails sind eine Legende für Menschen, die sich nicht zutrauen, Staat und Kapitalismus als Systeme in Frage zu stellen. Das aber ist nötig!

Frei gesprochen unter blauem Himmel - als Beitrag auf Youtube und als Podcast:



"Klimaschutz-Kapitalismus" hieß diese Seite schon länger - eigentlich war das kritisch gemeint. Iim August 2007 erschien dann eine neoliberale Ökozeitung (siehe rechts) und nutzten fast den gleichen Begriff. Nur diesmal meinten sie ihn positiv.
Zum Vergrößern: Anklicken!
Diese Seite bleibt auf der alten, wohlbegründeten Position: Der Zwang zu immer neuem Profit, die Verwertung von allem und jeder werden Mensch und Natur nur schonen, wenn sich dadurch mehr Profite ergeben. Das aber ist höchstens zufällig und im Einzelfall so. Üblicherweise steigt der Profit, wenn Mensch und Natur sich billig ausbeuten lassen. DAS ist Kapitalismus!


Aus einer Schrift der Heinrich-Böll-Stiftung (Stiftung der Grünen)

Viel reden, wenig tun
Aus "In die Erfolge von Thunbergs Klimabewegung mischt sich eine bittere Wahrheit", in: Focus am 8.12.2019
Bei einem "Weiter so" könnte die Welt Ende des Jahrhunderts um knapp vier Grad wärmer sein, mit katastrophalen Folgen. "Deutlich unter zwei Grad" ist das Ziel des Pariser Abkommens, möglichst 1,5 Grad. Dafür müssten den Vereinten Nationen zufolge die Emissionen weltweit betrachtet Jahr für Jahr um 7,6 Prozent zurückgehen - und zwar ab 2020. Nur große Optimisten dürften glauben, dass das gelingt.

Die Umweltbewegung in Mittel- und Nordeuropa ist bürgerlich, die Vorschläge eher von gut situierten Personen und für zahlungskräftige Zielgruppen. Das ist nicht neu und auffällig. Aber auch in der Genderfrage klaffen riesige Lücken. Eine weitere wichtige Frage: Die Beteiligung von Menschen aus anderen Teilen der Welt bzw. mit Migrationshintergrund.

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