Wahlquark

GLOBAL MARSHALL PLAN: WELTKONTROLLE LIGHT

Einleitung


1. Einleitung
2. Zitate
3. Wer ist dabei?
4. Stellvertretung pur
5. Links

Im Jahr 2003 entstand eine neue Initiative unter dem Namen "Globaler Marshall-Plan". Vom Begriff her war das eine Wiederholung des über 10 Jahre zuvor vor allem von deutschen Umweltschutz-FunktionärInnen vorgeschlagenen weltweiten Ordnungskonzeptes mit ökologischen Zielen - damals auch zeitgemäß noch "Ökologischer Marshall-Plan" genannt. Wesentliche Inhalte und auch einige der Prominenten, die als Aushängeschilder für den Erstaufruf gewonnen werden konnten, gleichen dem Vorgänger. Neu sind die Bezüge auf Globalisierung, Gerechtigkeit und Sicherheit, die die aktuellen politischen Debatten populistisch aufgreifen. Die 2003er-Initiative ist ohne Bezug zum Vorgänger entworfen, d.h. sie baut nicht auf den alten Texten und Strategien auf. In der inhaltlichen Zielrichtung bietet der "Global Marshall Plan" die klassische Mischung der seit Mitte der 90er Jahre vorherrschenden Ökologierichtung, dem Ökoneoliberalismus . Wirtschaftliche und Standortziele werden mit ökologischen, vor allem technischen Innovationen verknüpft. Einerseits werden Öko-Produkte und -Technologie zum Exportschlager, andererseits kann die ökologisch aufgemotzte Marktwirtschaft guten Gewissens zum Leitbild für die ganze Welt verkauft werden. Europa und speziell Deutschland sichern sich damit eine politischer Führerschaft in der Welt. In diesem Sinne ist der "Global Marshall Plan" ein eurozentristisches, imperialistisches und profitorientiertes Konzept. Aus den Schriften belegen das eindeutig.


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