Wahlquark

VERKEHRSWENDE IM WIESECKTAL

Das Gesamtkonzept: Verstärkte Vogelsbergbahn, Buslinien, gutes Radwegenetz und mehr


1. Das Gesamtkonzept: Verstärkte Vogelsbergbahn, Buslinien, gutes Radwegenetz und mehr
2. Vogelsbergbahn stärken: RegioTram mit neuen Haltestellen und Zubringerbuslinien
3. Den Radweg "R7" stärken und alle Ortsteile verbinden
4. Verkehrswende in Buseck
5. Verkehrswende in Reiskirchen
6. Verkehrswende in Grünberg
7. Weniger Autos statt neue Umgehungsstraßen: B49 zurückbauen!
8. Politik und Medien

Dies ist die Eingangsseite zur Verkehrswende im Wiesecktal (www.wiesecktal.tk). Die Links hier drüber führen zu den zugehörigen Themen, weitere Seiten zur Verkehrswende sind über das Menü oben unter Umwelt --> Verkehr zu erreichen. ++ Gesamtübersicht "Verkehr" ++ QR-Code für diese Seite


Unser Plan für eine Verkehrswende im Wiesecktal ++ Auf Youtube ++ Download als MP4 (720p, am besten über Rechtsklick und dann Speichern unter ...)
Der Verkehrswendeplan für das Wiesecktal als großes Faltblatt (PDF, A3 zweifach gefaltet) mit dem Erläuterungstext (wie unten) ++ Fehler in älteren Entwürfen und den gedruckten Faltblättern ... siehe hier.

Die Grundidee
Das Wiesecktal verläuft in Ost-West-Richtung und verfügt sowohl über eine Bahnlinie als auch einen überregionalen Fahrradweg, der im Tal läuft. Da die Hauptverkehrsströme und die stark befahrene B49 ebenso verlaufen, ist es einfach, Verkehrsströme ohne großen Aufwand von der Straße auf Bahn und Radverkehr zu verlagern. Orte und Regionen, die solches ernsthaft versuchen, zeigen, dass erhebliche Effekte erreichbar sind. Es gibt Städte in Dänemark, in den Niederlanden und selbst im Auto-Deutschland, in denen der Radverkehr bereits das Hauptverkehrsmittel ist. Orte in anderen Ländern, die eine gute ÖPNV-Infrastruktur mit dem Nulltarif verbinden, beweisen, dass hier ebenfalls erhebliche Effekte zu erreichen sind. Die Reduzierung des Autoverkehrs auf ein Drittel ist danach nicht utopisch, sondern in kurzer Zeit machbar. Allerdings nur mit einer echten Verkehrswende nicht mit dem Herumdoktorn an Kleinkram, wie es bisher üblich war.

Verkehrswende, zum Ersten: Die zentralen Achsen für Fahrrad und Zug ausbauen
  • Lückenschluss im Radweg R7 (wenige Ausbaustrecken, aber z.T. innerorts Umgestaltung bisheriger Auto- zu Fahrradstraßen).
  • Mindestens 3 neue Haltepunkte an der Vogelsbergbahn: Rödgen, Buseck-Industriegebiet/Martin-Luther-Schule/Leppermühle und Lindenstruth.
  • Bau weiterer Ausweichstellen mit zweitem Gleis vor Rödgen und in Saasen (Unterbau vorhanden!), um einen 30min-Takt zu erreichen (abwechselnd mit Halt an allen und mit Halt nur an größeren Bahnhöfen).
  • Langfristig zur besseren Anbindung an Gießen: Bau einer RegioTram-Linie von Rödgen auf Straßenbahngleisen durch die Gießener Innenstadt.

Verkehrswende, zum Zweiten: Anbindung aller Orte beidseits des Wiesecktales an die zentralen Verkehrsachsen
  • E-Buszubringerverkehr zu den Bahnhöfen/zentralen Orten: Statt Parallelverkehr zur Bahnlinie (wie bisher) fahren fortan zwei Busse eine Dreifachschleife in beide Richtungen in mehreren Schleifen (genauere Infos auf Extraseite).
  • Fahrradwege von allen Ortsteilen zum nächsten Bahnhof und, wo möglich, nächsten Unterzentrum (etliche Ausbaustrecken). Umgestaltung ausgewählter, innerörtlicher Straßen zu Fahrradstraßen.

Verkehrswende, zum Dritten: Detail- und Serviceverbesserungen
  • Fahrradservicepunkte/Selbsthilfewerkstätten entlang des R7.
  • Sichere Fahrradabstellanlagen an den Umsteigepunkten zum Nahverkehr.
  • Barrierefreie, direkte und überdachte Übergänge von Bus zur Bahn mit Informationstafeln zu Anschlusszeiten in den Fahrzeugen.
  • Verladepunkte für den Bahn-Güterverkehr, u.a. landwirtschaftlicher Produkte, z.B. in Mücke oder Grünberg, Lindenstruth (auch für Firma Weiss) und Industriegebiet Buseck.
  • Integration aller bisherigen Privatangebote, z.B. der Zubringerbusse zu Supermärkten, in die neuen Linien und Beteiligung der Gewerbetreibenden an den Kosten (da sie auch die Nutznießer sind).
  • Umbau des innerörtlichen Straßennetzes, denn in Folge der erheblichen Verkehrsreduzierung durch die vorgeschlagenen Maßnahmen kann der Straßenraum eingegrenzt werden zugunsten von Aufenthaltsflächen.
    • Verkehrsmindernde Ortseingangsbauten (Kreisel, Verengungen, Aufpflasterungen, Überquerungshilfen usw.)
    • Tempo 30 im Ort ... Tempo 20/Fahrradvorrang auf den Teilabschnitten des R7 im Straßenbereich
    • Freigabe von Einbahnstraßen für Fahrräder auch im Gegenverkehr.
    • Zum Teil veränderte Straßenführungen in den Ortskernen

Verkehrswende, zum Vierten: Regionalpolitik der kurzen Wege
  • Keine Flächen für Supermärkte und anderen Handel außerhalb der Ortschaften.
  • Initiativen für Läden, Kulturangebote, Gemeinschaftsräume auch und gerade in den kleinen Orten.
  • Regionalpolitische Einmischung zugunsten kurzer Wege, gegen neue Straßen, Outlet Center und Märkte auf der grünen Wiese.
  • Initiative über Gemeindebund/Städtetag, NGOs und Parteien zur Umschichtung der Fördermittel vom Autosektor (Infrastruktur, Straßen, Parkhäuser und -plätze, Dienstwagen- und Pendlerpauschale) zum Nulltarif und Radwegeausbau.

Zu den allgemeinen Zielen und Grundsätzen der Verkehrswende und der zukünftigen Verkehrsmittel und -wege


Gesamtplan in der Übersicht: Mit 3-Schleifen-Buslinien oben ++ Variante mit 4-Schleifen-Buslinie unten


Übersichtsartikel zu den bisherigen Aktionen für die Verkehrswende im Raum Gießen (Stand: Oktober 2018)

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