Laienverteidigung

TECHNIK UND WISSENSCHAFT

Alles, was Technik bringt, ist gut!


1. Alles, was Technik bringt, ist gut!
2. Gerichtete Wissenschaft
3. Matrix
4. Digitale Demenz
5. Links

  • Reader ""Ressourcenfluch 4.0 - Die sozialen und ökologischen Auswirkungen von Industrie 4.0 auf den Rohstoffsektor"

Im Original: Blauäugige Technikvernarrtheit
Humanisten fordern: Menschen sollen genetisch und technisch optimiert werden
Auszug aus Vowinkel, Bernd: "Auf dem Weg zum Transhumanismus?", in: "Der neue Humanismus", Alibri in Aschaffenburg (S. 142)
Wenn man Genmanipulation und künstliche Intelligenz ablehnt, muss man sich aber mit dem Elend in unserer Welt und dein Untergang unserer Zivilisation abfinden. Ein Kritiker hat die Ansichten von Habermas daher sehr treffend als „die Zukunft tot gedacht" bezeichnet.
Ein ethisches Problem besteht darin, dass genoptimierte Menschen selbst keinen Einfluss auf ihre eigenen Gene haben können, da hier die Wahl ja vor der Geburt getroffen wird. Als Horrowision wird häufig angeführt, dass der Staat eventuell die Möglichkeit nutzen könnte, gezielt Menschen mit bestimmten Eigenschaften auszustatten. Solange Eltern die Wahl haben, werden sie sich wohl für eine möglichst vorteilhafte Genkomination entscheiden. Das ändert natürlich nichts daran, dass es in der transhumanen Gesellschaft klare Regeln geben muss, die das Wahlrecht der Eltern und Eingriffe des Staates in vernünftigen Grenzen halten.

Aus Christoph Lammers: "Kreationismus auf dem Vormarsch", in: Junge Welt, 30.12.2009 (S. 10)
Tatsächlich wäre ein klares Bekenntnis zur Wissenschaft und zum rationalen Weltbild ein Fortschritt zur Überwindung von religiösem Fundamentalismus.

Mit High-Tech werden sogar Stickstoffdünger und Pestizide zum Musterfall der Nachhaltigkeit
Aus der Broschüre der FNL "Natur nutzen – Natur schützen":
Ein Musterbeispiel für zukunftsweisende nachhaltige Entwicklung ist Präzisionslandwirtschaft: Sie erlaubt mittels modernster Technik (GPS u. a.) innerhalb eines Ackers fast punktgenaue Anwendungen. Beispielsweise misst ein Sensor, auf das Dach des Traktors montiert, bei der Ausbringung von Stickstoffdüngern die Intensität des Blattgrüns in den Pflanzen. Daraus berechnet die Steuerungssoftware an Bord des Traktors den Stickstoffbedarf und steuert den Düngerstreuer, der dann die richtige Menge ausbringt. (S. 16)
Investitionen in Forschung und Entwicklung neuer Produkte sind Investitionen in einen nachhaltigen Nutzen für Landwirtschaft und Naturhaushalt. So durchlaufen z. B. Pflanzenschutzmittel umfangreiche Tests und werden von den Zulassungsbehörden auf ihre Unbedenklichkeit für Mensch, Tier und Umwelt geprüft.
(S. 19)

bei Facebook teilen bei Twitter teilen

Kommentare

Bisher wurden noch keine Kommentare abgegeben.


Kommentar abgeben

Deine aktuelle Netzadresse: 54.158.208.189
Name
Kommentar
Smileys :-) ;-) :-o ;-( :-D 8-) :-O :-( (?) (!)
Anti-Spam