Überregionale Termine für Aktive
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Februar 2012
- Montag, 6.2 am Verwaltungsgericht Aachen (13 Uhr, Adalbergsteinweg 92, Sitzungssaal A 2.001, Haus A, 2. OG): Streit um die Frage der Akteneinsicht zum Gentechnikförderungsprogramm BioSicherheit der Bundesregierung (Klage richtet sich gegen das PTJ am Forschungszentrum Jülich, die die Gelder verteilen)
- Montag, 6.2. um 20.15 Uhr im Soziokulturellen Zentrum "Klösterchen" in Herzogenrath (Dahlemer Str. 28; bei Aachen): Ton-Bilder-Schau "Monsanto auf Deutsch - Seilschaften zwischen Behörden, Forschung und Gentechnikkonzernen" (zum Inhalt siehe 17.4.) ++ Flyer
- Freitag, 10. Februar, 19.30 Uhr, Souterrain, Rainstrasse 4, Biel: Ton-Bilder-Schau "Monsanto auf Deutsch - Seilschaften zwischen -Behörden, Forschung und Gentechnikkonzernen" (Beschreibung siehe 17.4. und hier)
- 10.-12. Februar in Winterthur: Libertäre Tage, u.a. am Sa, 11.2. um 15 Uhr in der Alten Kaserne (Technikumstraße 8) mit einem Workshop zu kreativen Aktionsformen
- 29. Februar - 4. März 2012 im Mezcal Squat, Turin, Italien: Reclaim the Fields Gathering
Vorher, 24. - 28. Februar 2012: Treffen der Arbeitsgruppe "Reclaim the Seeds"
- Ende Februar 2012 durch Schleswig-Holstein: Vortragstour mit der Ton-Bilder-Schau "Monsanto auf Deutsch - Seilschaften zwischen Behörden, Forschung und Gentechnikkonzernen" (zum Inhalt siehe 17.4.)
- Montag, 27.2., 19.30 Uhr in Mölln, Stadthauptmannshaus (Hauptstr. 150)
- Dienstag, 28.2. kann noch vergeben werden!
- Mittwoch, 29.2., 20.00 Uhr in Itzehoe (Cafe Schwarz in der Breitenburger Straße)
- Donnerstag, 1.3. um 19 Uhr im Speicher Husum (Hafenstr. 17) ++ Info
- weitere Termine als am 26.2., am 28.2. und 3.3. in S-H, HH oder (26.2./3.3.) entlang Hin-/Rückfahrt von Süden möglich
- Mittwoch, 29.2. um 13.45 Uhr am Amtsgericht Oschersleben: Prozess gegen eine Gentechnikgegnerin, weil sie im Ort Üplingen (nur kleines Dorf, aber das größte Ballungszentrum von Gen"versuchs"feldern in Deutschland) auf einem Weg spazieren ging, der sogar mit einem Schild als erlaubter Spazierweg gekennzeichnet war. In Sachsen-Anhalt aber kämpfen alle Institutionen für die Gentechnikseilschaften (bzw.: Mafia, wie sie laut Bundesverfassungsgerichtsurteil genannt werden darf)
März
- Freitag, 2.3. in Hamburg-Harburg (Näheres folgt) : Vortrag und Diskussion "Freie Menschen in freien Vereinbarungen"
- 17.-25. März durch Bayern: Vortragstour mit der Ton-Bilder-Schau "Monsanto auf Deutsch - Seilschaften zwischen Behörden, Forschung und Gentechnikkonzernen" (zum Inhalt siehe 17.4.). Termine u.a.
- Samstag, 17.3. im Raum Kitzingen (Näheres folgt)
- Sonntag, 18.3. im Raum Günzburg (Näheres folgt)
- Donnerstag, 22.3. um 19 Uhr auf der Umweltmesse Landshut (Näheres folgt)
- Samstag, 24.3. auf der Biokreis-Hauptversammlung (nicht öffentlich)
- Sonntag, 25.3. in Passau (Näheres folgt)
April
- Ab ca. 16.4.: Veranstaltungstour durch Sachsen
- Montag, 16.4. um 19 Uhr in Schwarzenberg (Näheres folgt): Ton-Bilder-Schau "Monsanto auf Deutsch - Seilschaften zwischen Behörden, Forschung und Gentechnikkonzernen" (zum Inhalt siehe 17.4.)
- Dienstag, 17.4. in Limbach-Oberfrohna (Näheres folgt): Ton-Bilder-Schau "Monsanto auf Deutsch - Seilschaften zwischen Behörden, Forschung und Gentechnikkonzernen" (zum Inhalt siehe 17.4.)
Kennen Sie Filme oder Bücher über Monsanto? Immer wieder wird einen intensiver Filz zwischen Konzern und Aufsichtsbehörden aufgedeckt. Doch St. Louis, der Firmensitz des Round-up- und Agent-Orange-Herstellers, ist weit weg. Wie aber sieht es in Deutschland aus? Warum werden hier Jahr für Jahr immer neue Felder angelegt, obwohl 80 Prozent der Menschen keine Gentechnik im Essen wollen? Warum fließen Steuergelder auch dieser 80 Prozent fast nur noch in die Gentechnik, wenn es um landwirtschaftliche Forschung geht? Der Blick hinter die Kulissen der Gentechnik mit ihren mafiosen Strukturen und skandalösen Zustände bei Genehmigungen und Geldvergabe bietet eine erschütternde Erklärung, warum die überwältigende Ablehnung und der gesetzlich eigentlich vorhandene Schutz gentechnikfreier Landwirtschaft (einschließlich Imkerei) gegenüber der grünen Gentechnik so wenig Wirkung hat. Denn: In den vergangenen Jahrzehnten sind alle relevanten Posten in Genehmigungsbehörden, Bundesfachanstalten und geldvergebenden Ministerien mit GentechnikbefürworterInnen besetzt worden. Die meisten von ihnen sind direkt in die Gentechnikkonzerne eingebunden. Mafiose Geflechte von Kleinstunternehmen und seltsamen Biotechnologieparks names Biotechfarm oder Agrobiotechnikum sind entstanden, zwischen denen Aufträge und Gelder erst veruntreut und dann hin- und hergeschoben werden, bis sich ihre Spur auf den Konten der Beteiligten verliert. Es wird Zeit für einen Widerstand an den Orten der Seilschaften.
In der Veranstaltung werden minutiös die Seilschaften zwischen Behörden, staatlicher und privater Forschung, Konzernen und Lobbyorganisationen durchleuchtet. Jeweils eine Firma (BioOK), eine Behörde (BVL = Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit), das wichtigste Forschungszentrum AgroBioTechnikum (nahe Rostock) und der Lobbyverband InnoPlanta mit den jeweiligen Firmengeflechten werden vorgestellt. Am Beispiel eines kleinen Versuchsfeldes zeigt sich: Deutsche Genfelder sind nichts als Fördermittelbetrug, Schlamperei und der Wille, die Auskreuzung aktiv herbeizuführen.
Um die Wut zu Entschlossenheit statt zur Ohnmacht zu wenden, bildet ein Ausblick auf Möglichkeiten des Widerstandes den Abschluss: "Wer nach mehr Forschung ruft oder sich auf staatliche Stellen verlässt, ist verlassen. Gentechnikfreiheit gibt es nur dann, wenn die 80 Prozent Ablehnung sich auch zeigen!".
Der Referent, Jörg Bergstedt, ist Aktivist und Autor des Buches "Monsanto auf Deutsch", in dem die Gentechnik-Seilschaften beschrieben werden.
- Mittwoch, 18.4. um 18 Uhr im Café Courage in Döbeln: Ton-Bilder-Show: "Die fiesen Tricks von Polizei und Justiz"
"Die Vorwürfe klingen ungeheuerlich: Polizisten basteln einen Brandsatz oder fertigen Gipsabdrücke selbst an, um Beweismittel zu haben. Beweisvideos und -fotos verschwinden, Falschaussagen werden gedeckt, Observationen verschwiegen, um Straftaten erfinden zu können. Alles Hirngespinste von Verschwörungstheoretikern? Offenbar nicht." (ddp am 22.11.2007, 10.26 Uhr)
Aus erster Hand: Ein erschreckender, zuweilen witziger und immer spannender Vortrag mit konkreten Fällen, Auszügen aus nichtöffentlichen Polizei- und Gerichtsakten auf Overheadfolien - ein tiefer Blick hinter das Grauen von Polizei- und Justizalltag! Die Polizeiakten selbst belegen alles: Verfolgung wegen Graffitis, die es nie gab. Inszenierte Falschaussagen durch Polizei- und Gerichtsbeamte. Geheime Observationen, die vertuscht werden, um Straftaten zu erfinden. Das Leben ist ein Bond-Film. Mit einer Reportage vom Federballspiel am 14.5.2006 und der Verstrickung von Volker Bouffier, das momentan in der Landespolitik hitzig diskutiert wird.
Dieser Abend wird eine Mischung aus Enthüllung, Kriminalroman, Kino und Kabarett. Staunen über die Dreistigkeit der Staatsmacht. Kopfschütteln über uniformierte Dummheit. Lachen über die kreative Gegenwehr! ++ Infoseite
- Donnerstag, 19.4. in oder bei Leipzig (Näheres folgt): Ton-Bilder-Show: "Die fiesen Tricks von Polizei und Justiz"
Mai
- 5. bis 28. Mai rund um den größten Schlachthof Europas in Wietze bei Celle: Critical Mast Fahrradtour! Protest gegen Tierhaltung und Agrarindustrie
- 15. Mai 2012 um 18 Uhr im Café Courage, Bahnhofstr. 56 in Döbeln: Lesung "Im Namen des Flummiballs" (kritische Anekdoten aus dem Justizalltag) mit Hanna Poddig.
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