Vortragsangebote

PLÄDOYER FÜR VIELFALT, SELBSTORGANISATION UND AUTONOMIE

Einleitung


1. Einleitung
2. Gründe für „Bewegung von unten“
3. „Von unten“ ist das Gegenteil von Unorganisation
4. Abgrenzungspunkte
5. Zitate zu horizonalen Organisierungen, offenen Räumen ...
6. Links und Lesestoff

Beitrag "Pro" zu Widerstand von unten - Pro & Contra in der Zeitschrift "Sozialismus von unten", Autor: Jörg Bergstedt

Dieser Text ist ein Beitrag zum Streit um politische Strategien, denn ich bin überzeugt, daß wir eine Veränderung im Arbeits- und Aktionsstil brauchen: Weg von den primitiv gestrickten, kontrollierbaren und ideenlosen Hierarchien! Oder weg von intransparenten, oft arroganten Gruppen und Grüppchen, die aus dem Hintergrund Fäden ziehen! Weg vom Eventhopping gegen Naziaufmärsche, Castorbehälter oder internationale Großereignisse! Hin zu einer Bewegung der handlungsfähigen Gruppen mit selbstbestimmten Koordinations- und Kommunikationsstrukturen, die von Dorf bis international Widerstand und Gegenmodelle aufbauen kann. Gegenüber den Möglichkeiten einer „Bewegung von unten“ sind zentrale Aktionsformen langweilig, bieder und von denen, die unsere Arbeit verhindern wollen (Justiz, Bullen, Medien) kalkulierbar. Wir müssen frech, ungehorsam, unberechenbar werden, selbstbestimmte Räume erobern, Widerstand bieten, überall agieren und agitieren. Der Weg zu einer solchen „Bewegung von unten“ ist länger als zu einer Hierarchie. Aber die Möglichkeiten einer Hierarchie sind immer begrenzt, kreativer Widerstand aus selbstbestimmten Gruppen dagegen nicht.

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