Vortragsangebote

BIENEN

Was ist eine Biene?


1. Was ist eine Biene?
3. Solitäre Lebensweise
4. Soziale Lebensweise
5. Schmarotzende Lebensweise
6. Nestbau
7. Der Nistplatz
8. Bestäubung, Bedeutung und Schutz der Bienen
9. Nisthilfen
10. Verbesserung des Nahrungsangebotes

Die Wildbienen gehören zu der sehr artenreichen Insektenordnung der Hautflügler (Hymenoptera) und sind in der Bundesrepublik mit immerhin 520 Arten in sieben Familien vertreten (WESTRICH mdl.; 1987). Dieses könnte viele davon abhalten, sich für sie zu interessieren, doch gerade die Artenfülle, die Vielfalt an Formen, Farben, Lebensweisen und ökologischen Besonderheiten sollte einen Anreiz dar stellen, sich mit Wildbienen näher zu beschäftigen. Viele werden sagen, daß sie noch nie etws von ihnen gehört oder gesehen haben. Doch wurde man einmal auf diese Tiere aufmerksam gemacht, wird man plötzlich verwundert feststellen, daß sie praktisch überall zu entdecken sind.

Eine Einführung von Reinhold Treiber

Die Bienen bilden eine eigene Überfamilie (Apoidea). Neben der domestizierten Honigbiene (Apis mellifera) sind nur die Hummeln (Bombinae), die bereits durch einen DJN-Schlüssel (MAUSS (1986)) leichter zugänglich geworden sind, allgemein bekannter. Die restlichen Wildbienen werden oft mit Wespen, Fliegen oder mit der Honigbiene verwechselt. Viele größere Arten würde auch der Laie sofort als "Biene" erkennen, da diese oft die typische Bienengestalt besitzen. Doch gibt es auch Bienengattungen, die schwieriger als solche anzusprechen sind, weil sie manchmal auffallende gelb-schwarze (Abb.1) oder rote Zeichnungen auf dem Hinterleib besitzen.


Abb.1: Nomada sexfasciata (nach MASSON (1951)).



Wie alle Hautflügler haben Bienen zwei Flügelpaare, die beim Fliegen durch Häkchen zu einer Flügelfläche verbunden sind. Ihr deutlich von der Brust abgesetzter, aber nicht lang gestielter Hinterleib besitzt mehr als vier sichtbare Segmente. Das Auge ist nicht eingebuchtet.
Bei einiger Erfahrung können Bienen schon durch ihr äußeres Erscheinungsbild relativ leicht bis auf Gattungsebene angesprochen werden. Bestimmungstabellen finden sich bei STRESEMANN (1978).
Alle Weibchen besitzen einen Stechapparat. Manche kleinen Arten schaffen es allerdings nicht einmal, durch die Haut zu stechen. Überhaupt wird der Stachel nur im Verteidigungsfall benutzt. Männchen können nicht stechen. Sie be sitzen 13 Fühlerglieder, die Weibchen aber nur 12.

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