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NGOs zu Krieg und Anschlägen

Horst-Eberhard Richter in der Werbezeitung von attac, Beilage zur Jungen Welt 5.10.2001
Mordaktion ohnegleichen ... unfassbare Brutalität der Täter ... innere Identifikation mit den Opfern ... alle Welt erkennt Amerikas Recht an, die Schuldigen und ihre Drahtzieher unnachsichtig zur Rechenschaft zu ziehen ...

Attac Hannover
... beispiellos brutalen Terroraktionen von New York und Washington ...

WEED-Presseinformation am 4.10.2001
Eine langfristig wirksame Bekämpfung des Terrorismus muss die Offshore Zentren dicht machen.

Quelle: www.de.indymedia.org, laut Angaben dort entstammt der Text dem WDR
Während der Dortmunder Abschlußkundgebung kam es in der Innenstadt zu einem Zwischenfall: Einige der etwa 2.500 Demonstranten stürmten auf die Bühne und rissen die Lautsprecherkabel aus den Boxen. Der Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes für die Region Östliches Ruhrgebiet, Eberhard Weber, hatte in seiner Rede Polizei- und Militäreinsätze als notwendige Mittel im Kampf gegen den globalen Terrorismus nicht ausgeschlossen. Die Polizei verhaftete acht Demonstranten.
Die Veranstalter zeigten sich erschüttert über die Zwischenfälle. Felix Oekentorp von der Deutschen Friedensgesellschaft DFG, einer der Hauptveranstalter, erklärte, eine kleine Minderheit habe damit dem Anliegen der großen Mehrheit der Demonstranten einen massiven Schaden zugefügt.


Liebe attac-FreundInnen!
Zusammen mit dem Netzwerk gegen den Krieg haben einige attac-Leute heute früh bei einer Kundgebung besprochen, daß wir im Falle eines Vergeltungsschlages der USA gern sofort auf die Straße gehen möchten um gegen den Krieg zu demonstrieren.
Wir haben uns überlegt, am Tag, an dem die USA angreifen (wir hoffen natürlich inständig, daß das doch noch unterbleiben wird) spontan gegen den Krieg zu demonstrieren. Dazu treffen wir uns um 19:30 Uhr am Kröpke.
Eine Demoroute steht noch nicht fest, Grundlage für die Mobilisierung sollte vorerst die Erklärung sein, die wir gerade eben per Mailingliste erhalten haben.
Also, bitte leitet diesen Aufruf möglichst im Schneeballprinzip weiter, 19:30 Uhr am Kröpke, wer mag kann mit weiß gefärbten Händen oder mit weißen Fahnen kommen um unseren Friedenswillen zu zeigen.
Um einer gefährlichen Stigmatisierung der Muslime hier entgegenzuwirken, fände ich es auch schön, auch uns bekannte, nichtdeutsche Gruppen zur Demo einzuladen.
Im Anhang findet ihr eine von mir aktualisierte Version des Aufrufs vom Netzwerk gegen den Krieg/Hannover, denn attac auch unterzeichnet hat. Ihn könnten wir vorläufig zur Mobilisierung in Hannover verwenden, allerdings ist der Text noch mit keinem Plenum abgestimmt. Wenn wir meinen, darüber erst noch mal diskutieren zu müssen, können wir zu der Spontandemo natürlich auch ohne Text mobilisieren.
Also, sagt allen Bescheid und laßt uns hoffen, daß Bush es sich doch nochmal anders überlegt.
Schöne Grüße von Claudia


gegen den Krieg! Für Frieden, Toleranz und soziale Gerechtigkeit in aller Welt!
„Wir befinden uns im Krieg. Die Terroristen haben uns mit ihren Anschlägen den Krieg erklärt.“ Das erklärte US-Präsident George W. Bush den amerikanischen Radiohörern am 15. September. Sollte dies tatsächlich in einem militärischen Vergeltungsschlag münden, verurteilen wir dies aufs Schärfste.
Gewalt bringt nur Gegengewalt hervor. Der beispiellos brutalen Terroraktionen von New York und Washington darf ein zivilisierter Staat nicht mit einem Militäreinsatz begegnen, bei dem womöglich unschuldige Zivilisten ums Leben kommen. Genau das räumt George W. Bush aber schon jetzt ein, indem er droht, nicht nur die Täter anzugreifen, sondern auch die Menschen, die sie beherbergen. Ein solcher Militärschlag kann nur zum Bummerang werden. Er begünstigt eine Eskalation von kriegerischer und terroristischer Gewalt in Nahost, im gesamten arabischen Raum und in den Metropolen der westlichen Industrienationen.
Wir verurteilen die grausamen Terroraktionen in den USA, unser ganzes Mitgefühl gilt den Opfern und ihren Angehörigen. Mit ihnen sind wir uneingeschränkt solidarisch. Das gilt aber nicht für alle Entscheidungen der US-Regierung, die bereits jetzt, ohne legal einen Gegner definiert zu haben, den Kriegszustand ausgerufen hat. Wir sind nicht einverstanden mit dem „monumentalen Kampf“ den George Bush jetzt zwischen „Gut und Böse“ führen möchte, eine Beteiligung von NATO und Bundeswehr lehnen wir ab. Denn Militärschläge sind kein geeignetes Mittel um Terrorismus zu verhindern oder einzudämmen.
Eine Politik gegen den Terrorismus muß ihm den sozialen, politischen und ideologischen Nährboden entziehen, in dem er gedeiht. Ein soziales Klima von Haß und Intoleranz und eine agressive Politik, die eine Eskalation der Gewalt begünstigt, bereitet den Boden für neue Anschläge. Auch die sozio-ökonomischen Ungleichheiten in der Welt, die sich durch neoliberale Globalisierung verschräften, sind eine Ursache der Gewalt. Diese Ungleichheiten abzuschaffen ist ein wichtiger Bestandteil einer wirksamen Strategie gegen Terrorismus.
Weiter wenden wir uns klar gegen eine pauschale Verurteilung von Angehörigen islamischen Glaubens. George W. Bush nennt Ussama Bin Laden seinen „Hauptverdächtigen“. Beweise dafür, daß er die Anschläge initiiert hat, fehlen ihm allerdings noch immer. Unterdessen breitet sich eine anti-islamische Stimmung in der amerikanischen aber auch in der hiesigen Gesellschaft aus, die nicht hinzunehmen ist. Angehörige muslimischen Glaubens erhalten sogar in Hannover Bombendrohungen und Drohbriefe. Wir warnen davor, alle Muslime mit den Tätern über einen Kamm zu scheren. Das ist falsch und fördert nur Feindbilder, Ressentiment und neue Gewalt.
Gemeinsam gegen den Krieg! Für Frieden, Toleranz und soziale Gerechtigkeit!
Treff: am Abend des Militärschlages um 19:30 Uhr am Kröpke in Hannover

Infos unter: www.attac-netzwerk.de/hannover ; www.linksruck-hannover.de
Aufruf gegen Krieg: www.gewaltspirale-durchbrechen.de

Aus der Rede von Friedrich Schorlemmer auf der sog. Friedens-Demo am 15.2.2003 in Berlin
Wir sollten uns wünschen, daß Joschka Fischer seine Arbeit im Auftrage dieser Regierung gut und besonnen macht (Riesenjubel).
... eine Völkerkoalition der Unwilligen ... Die Völker sind in ihrer großen Mehrheit gegen den Krieg.
Das Recht braucht Stärke, damit sich der Stärkere nicht das Recht nimmt. ... Das irakische Volk hat das Recht auf Selbstbestimmung.


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