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Termine und Veranstaltungen

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12 Einträge
Freitag, 25.11.2022 00:00 bis Dienstag, 31.12.2024 00:00 Uhr
in/bei -Bundesweit-, Verschiedene Orte
Laufende Aktionen, Besetzungen, Kampagnen und Projekte
Einige ausgewählte dauerhaft laufende Aktionen (Gesamtübersicht):
Aktionskampagne: VW zur Straßenbahnfirma verändern - A39-Bau verhindern! ++ Projekthaus ++ stop-trinity.de
"Besch bleibt" gegen einen neuen Autobahnanschluss (Moselaufstieg) östlich von Trier
Wald in Freiburg-Rieselfeld
Garni bleibt - Camp gegen die A20
Teufelsbruch-Waldbesetzung in Frankfurt gegen den Ausbau der A66/A661
Waldbesetzung im Altdörfer Wald nahe Ravensburg gegen Kiesabbau
HeiBo nahe Dresden gegen Kiesabbau
Verkehrswende in Gießen, im Wiesecktal mit Buseck, Reiskirchen/B49-Ausbau und Grünberg sowie Linden und im Lumdatal
Mittwoch, 14.12.2022 11:00 Uhr
in/bei Kiel, Amtsgericht Schleswig
Gerichtsprozess Abseilaktion (11 Uhr Demo vor Gericht, 12 Uhr Proezssbeginn)
Wütend über die Räumung des Dannenröder Walds koordinierten am 27.11.2020 Aktivisti bundesweit Protestaktionen. In Deutschland kam es an diesem Tag zu 7 Abseilaktionen über Autobahnen, darunter auch über der A7 nahe Schleswig. Im Fall der Verteidigung des Dannenröder Forsts gegen den Bau einer Autobahn wurden erneut Verkehrskonzepte aus vergangener Zeit mit aller Gewalt durchgeboxt. Die Abseilaktionen treffen nun auf eine Antwort der Repressionsbehörden: Mehreren Aktivisti wird vorgeworfen, durch ihre Aktion in Schleswig den Stillstand des Verkehrs verursacht zu haben.
„Angeklagt sind wir wegen Nötigung, vor Gericht stehen wir aber wegen unserer Haltung und unserem Einsatz für eine klimagerechte nachhaltige Welt.“ ++ Mehr Infos
tkkg@systemli.org
Sonntag, 18.12.2022 15:00 Uhr
in/bei Wolfsburg, Projekthaus Amsel44 (Amselweg 44)
Provokante Aktionen und ihre Bedeutung für politischen Protest
Braucht politischer Protest die direkte Aktion, ein provokantes, aufmerksamkeitserzeugendes Eingreifen in die gesellschaftlichen Abläufe? Was wären die Atomproteste ohne Schienenblockaden und Bauplatzbesetzungen? Was der Widerstand gegen die Agrogentechnik ohne Feldbefreiungen und -besetzungen? Wo ständen wir in der Kohleausstiegsdebatte, wenn es die Besetzung des Hambacher Forstes und die Baggerbesetzungen nicht gegeben hätte? In der Geschichtsschreibung ist die Antwort klar: Oft bleibt am Ende nur die Erinnerung an die spektakulären Höhepunkte hängen. Das überhöht die direkte, kreative Aktion, denn die volle Wirkung entfaltet auch diese Protestform erst in der Vielfalt unterschiedlicher Vorgehensweisen. Und doch scheint sich eines immer wieder zu bestätigen: Ohne die provokante Aktion sind Kampagnen und Proteste regelmäßig erfolglos, weil sie nicht einmal den Level der breiten Wahrnehmung erreichen. „Direkte Aktion ist nicht alles, aber ohne kreative, provokante Protestformen ist alles nichts“, sagt Jörg Bergstedt, seit über 44 Jahren in solchen Aktionen selbst aktiv und als Journalist, Buchautor und Aktionsausbilder auch in der strategischen Entwicklung von Aktionsformen tätig. In seinem Vortrag/Workshop wird er an Fallbeispielen zeigen, welche Bedeutung provokante Aktionen in der Vergangenheit hatten – und warum sie auch in Zukunft nötig sein werden.
saasen@projektwerkstatt.de
Sonntag, 18.12.2022 16:00 Uhr
in/bei Gießen, Start am Uni-Hauptgebäude, Ludwigstr. 23
Critical Mass und Mahnwache wegen Tod eines Radfahrers
Die Raddemo beginnt am Uni-Hauptgebäude, ab 17 Uhr gibt es eine Mahnwache an der Unfallkreuzung Marburger Straße/Sudetenlandstraße (Zeitungsbericht zum Unfall
Sonntag, 18.12.2022 20:00 Uhr
in/bei Wolfsburg, Projekthaus Amsel44 (Amselweg 44)
Film Aufstieg und Fall einer Patentlösung
Widerstand gegen die Gentechnik – Mutmacher für den Kampf um die Verkehrswende (danach Filmgespräch)
saasen@projektwerkstatt.de
Montag, 19.12.2022 19:00 Uhr
in/bei Wolfsburg, Projekthaus Amsel44 (Amselweg 44)
Kritik an vereinfachten Welterklärungen
Warum glauben Menschen an Verschwörungen – und was ist davon zu halten? Hilfen für das alltägliche Argumentieren!
kopfentlastung.siehe.website
saasen@projektwerkstatt.de
Dienstag, 20.12.2022 19:00 Uhr
in/bei Wolfsburg, Projekthaus Amsel44 (Amselweg 44)
Arbeitstreffen zu lokaler Verkehrswende
Wir wollen darüber sprechen, wie es am besten gelingen kann, in und um Wolfsburg eine echte Verkehrswende voranzubrin-gen:
• Mehr Platz für Fuß und Fahrrad
• Bessere Angebote von Bus und (Straßen-)Bahn
• Verkehrsberuhigung und Einsparung von Verkehr durch kürzere Wege
Wie gehen wir vor, um das zu erreichen? Verkehrswendeplan für Wolfsburg und Umgebung erstellen, Öffentlichkeitsarbeit, Aktionen draußen und politische Kontakte knüpfen … all das wollen wir überlegen – am 20. im Projekthaus „Amsel44“ (Am-selweg 44, Wolfsburg).
saasen@projektwerkstatt.de
Mittwoch, 21.12.2022 00:00 bis Sonntag, 08.01.2023 00:00 Uhr
in/bei Reiskirchen, Projektwerkstatt, Ludwigstr. 11 in Saasen
Archivieren und Sortieren im kabrack!archiv der Projektwerkstatt
Traditionell über Weihnachten und Neujahr wird in Saasen sortiert: Die über das Jahr gesammelten Bücher, Zeitschriften und Einzeltexte werden in die thematisch gegliederten Regale und Ordner eingefügt. Wer macht mit? Immmer wieder, vor allem nach dem Dunkelwerden, ist zudem Zeit für Diskussion, Filmabende und mehr.
Der Zeitraum ist nur ein grober Rahmen - mensch kann kommen und gehen nach eigener Entscheidung.
saasen@projektwerkstatt.de
Mittwoch, 04.01.2023 09:00 Uhr
in/bei Heidelberg, Amtsgericht Heidelberg, Sitzungssaal siehe Aushang
Strafprozess wegen Blockadeaktion vor HeidelbergCement
Vierter Verhandlungstag um die Blockadeaktion vor HeidelbergCement, Es war eine friedliche Sitzblockade, um gegen das Weiter-so bei Herstellung und Nutzung von Zement und Beton zu protestieren. Bei der Herstellung wird viel CO2 freigesetzt.
Der erste Verhandlungstag lief 9 Stunden und war ein heftiges Ringen mit der Staatsanwaltschaft, die unbedingt verurteilt will - und das auch mit Hilfe immer neuer Begründungen, die zum Teil glatt gelogen waren. Die Verteidigung aus Angeklagten, Laienverteidigis und Pflichtverteidigis führt den Prozess sehr offensiv.
Am zweiten Verhandlungstag kam es zu einem Eklat. Eigentlich sollte die Gerichtsverhandlung vormittags am und auf (!) dem Gelände von HeidelbergCement (neu: HeidelbergMaterials ... die haben wohl was zu verbergen) stattfinden. Doch offensichtlich sollte etwas vertuscht werden - und das Gericht spielte dabei eine seltsame Rolle und versuchte, das vor den Angeklagten und der Verteidigung zu vertuschen. Daraufhin folgte ein Befangenheitsantrag. ++ Bilder der damaligen Aktion
mannheim@extinctionrebellion.de
Montag, 16.01.2023 09:00 Uhr
in/bei Freising, Amtsgericht Freising
Strafprozess wegen Abseilaktion über der A9 (IAA)
Den Angeklagten wird Nötigung im Zuge einer Abseilaktion über der A9 am Wegweiser zum Kreuz Neufahrn am Eröffnungstag der IAA vorgeworfen.
Um auf die Klimakatastrophe und das Weiter-so plus Greenwashing im Verkehrssektor aufmerksam zu machen und ein deutliches Zeichen gegen die Werbeshow IAA zu setzen, entrollten damals zahlreiche Klimaaktivisti Transparente an Autobahn- und Schlderbrücken. Drei sind hier angeklagt - sie hatten die fotogenen Umgestaltungen der Schilderbrücke am Kreuz Neufahrn gemacht.
Kommt zum Prozess und seid bei begleitenden Aktionen dabei! Zeigt euch solidarisch und lasst uns gemeinsam klar stellen, dass Klimaschützen kein Verbrechen ist und die Verkehrswende kommen muss! ++ Zeitrafferfilm der Aktion ++ Bericht im Spiegel
mobbelu@riseup.net
Freitag, 20.01.2023 17:00 bis Sonntag, 22.01.2023 16:00 Uhr
in/bei Köln, (wird bei Anmeldung bekanntgegeben)
Training zur Selbstverteidigung vor Gericht
Trotz vielen verweigerten Personalien sind auch immer mal wieder Menschen bekannt oder wurden identifziert- Dann stehen Strafverfahren an und Aktivistis sind erst mal überfordert. Wir wollen dem Selbstermächtigung und Wissen entgegen setzen und laden euch ein, zu lernen, wie ihr euch bei Straf – und Ordnungswidrigkeitenprozessen vor Gericht selbst verteidigen könnt.
Wie läuft ein Gerichtsprozess ab? Wie kann er politisch und offensiv geführt werden? Im dreitägigen Workshop stellen wir die Idee der Selbstverteidigung/gegenseitigen Verteidigung vor Gericht vor, spielen Prozesse durch und üben ganz praktisch kreative Möglichkeiten der Repression in Strafprozessen solidarisch entgegenzutreten.
Das Training geht von Freitag Abend bis Sonntag Nachmittag. Das Training ist nur dann sinnvoll wenn alle drei Tage eingeplant werden! Wir planen mit folgenden Zeiten: Fr, 20.1. 17-22 Uhr, Sa, 21.1 10-21 Uhr und So, 22.1. 10-16 Uhr.
Stattfinden wird das Ganze in Köln, Infos zum genauen Ort gibt es nach der Anmeldung. Der Ort ist barrierefrei zugänglich. Es gibt die Möglichkeit vor Ort oder in Köln zu übernachten.
Es gibt etwa 20 Plätze für das Training. Wenn sich weniger als 10 Menschen anmelden, fällt das Training aus, deshalb meldet euch frühzeitig an. Bitte meldet euch per Mail vorher an. Anmeldungen sind verbindlich, sobald sie durch uns bestätigt wurden. Der Workshop wird öffentlich beworben und ist kostenfrei, wahrscheinlich sammeln wir für die gemeinsame Verpflegung. Meldet euch vorab, wenn ihr Bedürfnisse was Schlafplatz und Essen (Allergien etc) habt.
legalteam@castor-stoppen.de
Montag, 22.05.2023 09:00 Uhr
in/bei Braunschweig, Landgericht, Münzstr. 17
Strafprozess wegen Scharmützel mit Polizei auf Fahrraddemo entlang der A39
Zweite Instanz (Berufung) im albernen Prozess, bei dem ein Cop die Bemerkung "Fahr weiter, Alter" auf sich bezog (obwohl er gar nicht gefahren ist und sein Kollege auch älter war ...) - und gleich Anzeige erstattete. "Irres Urteil" schrieb die Presse nach der ersten Instanz. Nun geht das Theater weiter, welches mit den Versuchen von Stadt und Polizei Wolfsburg zusammenhängt, den Konzern VW vor aller Kritik zu schützen.
Aus dem Strafbefehl, der gleich erlassen wurde nur auf Basis der Aussagen von Polizisten: "Am oben genannten Tattag forderte der euge EPHK Blazy Sie im Rahmen einer Fahrraddemonstration des BUND auf sich aus Gründen der Verkehrssicherheit nur auf dem rechten Fahrstreifen aufzuhalten, um so Unfälle mit dem Gegenverkehr zu vermeiden. Hierauf erwiderten Sie für eine Vielzahl von Personen wahrnehmbar gegenüber dem Zeugen EPHK Blazy „Ach fahr weiter Alter" und im Rahmen der Sachverhaltsaufnahme „Das habt ihr euch ja wieder schön zurechtgelegt. Ja hört her, das achen die immer so die Polizisten. Sie sprechen sich ab und dann lügen sie sich einen zurecht. Gleich werde ich wohl auch noch alleine zur Seite genommen und dann hauen sie mich zusammen", um den Zeugen herabzuwürdigen und in seiner Ehre zu verletzen, was Ihnen auch gelang.
kobra@projektwerkstatt.de
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