Projektwerkstatt

DER GROSSE PROZESS GEGEN PROJEKTWERKSTÄTTLER ... 2. INSTANZ, 1. VERSUCH (23.-25.6.04)

Planung: Aktionswoche rund um den Prozess


1. Übersicht über Termine und Abläufe
2. Die Ladung ...
3. HU kündigte Prozessbeobachtung an
4. Planung: Aktionswoche rund um den Prozess
5. Presse vorab
6. Berichte vom Prozesstag
7. Links zu verschiedenen Seiten zum Thema

  • 18.-20.6. Vorbereitung und Workshops zu Antirepression und Gerichtsverfahren (Seminar in der Projektwerkstatt)
  • 21.-26.6. (außer 24.) Camps und Dauer-Mahnwache am Kirchenplatz, d.h. mittendrin in Gießen (das haben wir schon mal gewollt ... mehr zum damaligen Versuch - UtopieCamp 2003 - hier)
  • währenddessen 23.-25.6. die Verhandlungstage mit Demos dahin und zurück sowie Aktionen, was wir halt wollen (Aktionen gehen natürlich immer).

Unabhängig davon ist alles offen, bis zum Beginn der Aktionswoche noch mehr an Aktionen zu machen, Pressearbeit usw. Es kommt ja auch darauf an, überregional Medieninteresse zu schüren.
  • Achtung: Gegen eine Vielzahl der BelastungszeugInnen aus Polizei und Politik sind Anzeigen wegen falscher Verdächtigung, Körperverletzung usw. gestellt worden. Mehr hier ...
  • Wer woanders noch etwas Öffentlichkeitsarbeit machen will zum Prozeß, findet hier eine kleine Ausstellungen: PDF-Downloaden, ausdrucken, aneinanderkleben und dann überall aufhängen. Danke!!!
  • Radiobeitrag zum Prozeß (Radio Unerhört)
  • Rechtsstaatlicher Katechismus ... Liederbuch zum Prozeß

Vom 23.-25.6. laufen die Prozesse (Berufungsverhandlung) gegen Projektwerkstättler (siehe Ladung unten). Die Rückmeldungen halten sich zwar in Grenzen, hier haben wir aber wieder mal drüber sinniert und folgende Sachen vor - in der Hoffnung, dass noch mehr mitmischen:
  • Dauercamp/Mahnwache als angemeldete Demonstration am Kirchenplatz, diesmal auf ganzer Breite.
  • Pavillons usw. zu verschiedenen Themen (Ideen dürfen gerne hinzukommen), mehr siehe Demoanmeldungstext unten.
  • Thematische Veranstaltungen OpenAir oder in Pavillon dort.

Die Grundstruktur ist: Mo und Di Aktionen dort und von dort in die Innenstadt. Mi bis Fri jeweils von dort Demo zum Gericht und zurück, danach Aktionen am Kirchenplatz und spontane, wo es beliebt.

Es ist damit zu rechnen, dass die Stadt in der Woche (ähnlich wie beim Utopiecamp letztes Jahr) eine Bullenfestung wird. Kreative AKtionen sind aber natürlich darum besonders angesagt ... u.a. überlegen wir an vielen zweideutigen Aktionen wie Lesungen, (Gießkannen)Sprengaktionen, Kreidemalen, Schnitzeljagden usw. um Justiz- und Bullengebäude.

Noch völlig in der Schwebe ist das Wochenende vorher. Entweder ist da (was wir hier nett fänden) das Haus- und Hoffest des begrenzt - dann sind wir dabei und bieten dort Trainings-Workshops zu Antirepression und vor allem Gerichtsverfahren an. Oder es gibt ein solchen Training als Seminar in der Projektwerkstatt. Das hängt also von den begrenzties ab.

Aus der Demoanmeldung:
Start: Mo, 10 Uhr Kirchenplatz.
Details und Demonstrationsformen:
  • Kundgebungen mehrfach täglich, d.h. Durchsagen mit Lautsprechern (die Ruhezeiten werden beachtet)
  • Angebote zur Diskussion, Veranstaltungen zum Thema, Workshops usw.
  • Ausstellungen
  • Modelle für ein Leben jenseits von Herrschaft, u.a. Gratisessen, Umsonstladen usw. (jeweils zeitweise)
  • Musikdarbietungen, Kunst (z.B. Lesungen)

Ende: Samstag, 16 Uhr Kirchenplatz.

Erwartete TeilnehmerInnenzahl: 3 bis 40 je nach Zeitpunkt.
Entlang der Rasenfläche werden auf dem befestigten Bereich je nach Wetter 3 bis 6 Pavillons bzw. Zelte aufgestellt, deren Ausmaße insgesamt aber nicht über die beschriebene Fläche hinausgehen. Die Zuwegungen links und rechts vom Rasenplatz bleiben offen, ebenso der Beginn des Fußwegs auf die Rasenfläche in der Mitte des Abschnitts.

Am 23., 24. und 25.6. wird es jeweils Umzüge ab 8.30 Uhr vom Kirchenplatz durch die Schulstraße über den Berliner Platz zum Landgericht sowie nachmittags im Anschluß an die dort stattfindende Gerichtsverhandlung über den Kennedyplatz zurück zum Kirchenplatz geben. Dabei werden Lautsprecher und eventuell weitere Utensilien mitgeführt.

Auf eine Demonstrationsleitung wollen wir angesichts der Überschaubarkeit der Gruppe verzichten. Dieses ist durch Art. 8 I Grundgesetz gedeckt (siehe Lisken/Denninger, Handbuch des Polizeirechts, Abschnitt H, Rdnr. 250 f).

2 Tage vorher: Ankündigung auf Indymedia Auf ganzer Seite

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