Martin Luther

VERKEHRSWENDE IM WIESECKTAL

RegioTram, Buslinien, Radwegenetz


Der Verkehrswendeplan für das Wiesecktal - mit Erläuterungen (größer durch Draufklicken)
Der Plan als A4-Blatt (PDF) mit dem Erläuterungstext (wie unten)

Die Grundidee
Das Wiesecktal verläuft in Ost-West-Richtung und verfügt sowohl über eine Bahnlinie als auch einen überregionalen Fahrradweg, der im Tal läuft. Da die Hauptverkehrsströme und die stark befahrene B49 ebenso verlaufen, ist es einfach, Verkehrsströme ohne großen Aufwand von der Straße auf Bahn und Radverkehr zu verlagern. Orte und Regionen, die solches tatsächlich ernsthaft versuchen, zeigen, dass hier erhebliche Effekte erreichbar sind. Es gibt Städte selbst im Auto-Deutschland, in denen der Radverkehr bereits das Hauptverkehrsmittel ist. Ebenso beweisen Orte in anderen Ländern, die eine gute ÖPNV-Infrastruktur mit dem Nulltarif verbinden, dass hier ebenfalls erhebliche Effekte zu erreichen sind. Die Reduzierung des Autoverkehrs auf ein Drittel ist danach nicht utopisch, sondern machbar. Allerdings nur mit einer echten Verkehrswende - nicht mit dem Herumdoktorn an Kleinkram, wie es bisher üblich war.

Punkt 1: Die zentrale Verkehrsachse für Rad und Zug ausbauen
  • Lückenschluss im Radweg R7 (wenige Ausbaustrecken plus Umbau bisheriger Auto- zu Fahrradstraßen, d.h. zwei breite Radspuren beidseitig, mittig nur eine Fahrspur mit Tempo 30)
  • 3 neue Haltepunkte an der Vogelsbergbahn: Rödgen, Buseck-Industriegebiet/Martin-Buber-Schule und Lindenstruth (plus voraussichtlich eine zusätzliche Überholstelle in Lindenstruth oder Saasen)
  • Langfristig zur besseren Anbindung an Gießen: Bau einer RegioTram von Rödgen durch die Gießener Innenstadt (siehe Verkehrswendeplan für Gießen)

Punkt 2: Anbindung aller Orte beidseits des Wiesecktales an die zentralen Verkehrsachsen
  • Buszubringerverkehr zu den Bahnhöfen/zentralen Orten: Statt Parallelverkehr zur Bahnlinie (wie bisher) fahren fortan 1-2 Busse (ein großer sowie in Hauptverkehrszeit zusätzlich ein kleinerer) eine Doppelschleife in beide Richtungen (Kreuzungspunkte an den Bahnhöfen GROß): GRÜNBERG - Beltershain - Stangenrod - Lumda - Reinhardshain - REISKIRCHEN - Hattenrod - Burkhardsfelden - Oppenrod - GROßEN-BUSECK - Rödgen - Trohe - Alten-Buseck - GROßEN-BUSECK - Beuern - Bersrod - Winnerod - LINDENSTRUTH - Saasen - Harbach - Ettingshausen - Queckborn - GRÜNBERG
  • Fahrradwege von allen Orten zum nächsten Bahnhof und, wo möglich, nächsten Unterzentrum (etliche Ausbaustrecken)

Punkt 3: Detail- und Serviceverbesserungen
  • Fahrradservicepunkte/Selbsthilfewerkstätten z.B. in Buseck, Saasen ...
  • Güterladepunkte für den Bahn-Güterverkehr (Orte festlegen ... z.B. Grünberg und Industriegebiet Buseck?)
  • Umbau des innerörtlichen Straßennetzes (wegen erheblicher Verkehrsreduzierung möglicher Rückbau)
    • Verkehrsmindernde Ortseingangsbauten (Kreisel, Verengungen, Aufpflasterungen, Überquerungshilfen usw.)
    • Tempo 30 im Ort ... Tempo 20/Fahrradvorrang auf den Teilabschnitten des R7 im Straßenbereich
    • Zum Teil veränderte Straßenführungen in den Ortskernen

Zu den allgemeinen Zielen und Grundsätzen der Verkehrswende und der zukünftigen Verkehrsmittel und -wege

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