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AUTONOMIE UND KOOPERATION: WO EIGENNUTZ UND GEMEINNUTZ SICH GEGENSEITIG FÖRDERN!
Voraussetzungen
Eigennutz und Gemeinnutz ● Autonomie und Kooperation ● Art der Kooperation wichtig ● Voraussetzungen ● Der Weg zu Autonomie und Koop ● Links und Lesestoff
Autonomie und Kooperation entstehen aus einer doppelten Strategien der Veränderung. Zum einen müssen die Idee diskutiert und konkrete Räume für Kooperation, gleichberechtigten Zugang zu Wissen und materiellen Ressourcen, Aufnahme von Kooperation und Führen von Streit geschaffen werden. Gleichzeitig aber brauchen Autonomie und Kooperation den Abbau, bestenfalls die Abwesenheit von Herrschaft. Denn Herrschaft ist ein sich selbst stabilisierendes Merkmal von Gesellschaft, d.h. [mehr]
AUTONOMIE UND KOOPERATION: WO EIGENNUTZ UND GEMEINNUTZ SICH GEGENSEITIG FÖRDERN!
Art der Kooperation wichtig
Eigennutz und Gemeinnutz ● Autonomie und Kooperation ● Art der Kooperation wichtig ● Voraussetzungen ● Der Weg zu Autonomie und Koop ● Links und Lesestoff
Menschen können auf sehr unterschiedliche Weise zueinander stehen. Das hat erheblichen Einfluss darauf, ob das Kooperative oder das Konkurrierende gestärkt werden. Beides führt in selbst verstärkende Prozesse, den Kooperation und Selbstentfaltung steigern die Möglichkeiten, Konkurrenz und Horten von Handlungsmöglichkeiten als eigenes Privileg steigern ständig die Notwendigkeit von Kontrolle und Hegemonie.
Fangen wir mit der konkurrierenden Beziehung zu Menschen an. [mehr]
Fangen wir mit der konkurrierenden Beziehung zu Menschen an. [mehr]
PRAXIS: UMWELT UND RESSOURCEN
Umweltschutz: eine Machtfrage
Starker Staat oder von unten? ● Umwelt oder Mitwelt? ● Flächen-/Rohstoffverbrauch ● Umweltschutz: eine Machtfrage ● Experimente und Aktionen ● Links und Leseempfehlungen
Der historische Irrtum der UmweltschützerInnen ist ihre Kumpanei mit den Teilen dieser Gesellschaft, die ökonomische oder institutionelle Macht innehaben. Das Motiv, sich an die Brust von Staat und Konzernen zu schmeißen bzw. ordnungspolitische oder marktwirtschaftliche Regelungen zu fordern, war ehrenwert. Die "Ökos" wollten die bedrohte Natur schützen - am liebsten mit den Mitteln, die im Hier und Jetzt die effektivsten waren und somit schon kurzfristig Erfolg versprachen. [mehr]
STREIT: ORGANISIERTE VIELFALT UND ANTRIEB FÜR DEN WEITEREN PROZESS
Links
1. Einleitung
2. Anbahnung von Kommunikation und Kooperation
3. Kreative Streitorte schaffen und Methoden "erfinden"
4. Alltagstauglichkeit: Direkte Intervention üben
5. Links
Praktische Hinweise zur Streitkultur
Der Reader "HierarchNIE!" als Sammlung von Methoden zum Dominanzabbau, u.a. zu Streitformen [mehr]
Der Reader "HierarchNIE!" als Sammlung von Methoden zum Dominanzabbau, u.a. zu Streitformen [mehr]
STREIT: ORGANISIERTE VIELFALT UND ANTRIEB FÜR DEN WEITEREN PROZESS
Alltagstauglichkeit: Direkte Intervention üben
1. Einleitung
2. Anbahnung von Kommunikation und Kooperation
3. Kreative Streitorte schaffen und Methoden "erfinden"
4. Alltagstauglichkeit: Direkte Intervention üben
5. Links
Eine weitere wichtige, zur Zeit ebenfalls wenig geübte Form des Streitens ist die der direkten Einmischung oder sozialen Intervention. Damit ist gemeint, die abweichende Meinung und das Unbegangen mit einer bestehenden Situation direkt deutlich zu machen, d.h. [mehr]
STREIT: ORGANISIERTE VIELFALT UND ANTRIEB FÜR DEN WEITEREN PROZESS
Kreative Streitorte schaffen und Methoden "erfinden"
1. Einleitung
2. Anbahnung von Kommunikation und Kooperation
3. Kreative Streitorte schaffen und Methoden "erfinden"
4. Alltagstauglichkeit: Direkte Intervention üben
5. Links
Streiten zu lernen und zu üben, ist eine Kunst, die schon im Alltag sehr nützlich sein kann. Schließlich würde so mancher Knatsch dann nicht zu persönlichen Zerwürfnissen, sondern zur Verbesserung der Situation genutzt - und sei es der Kommunikationsfähigkeit zwischen den Beteiligten, oft aber auch für eine bessere Ressourcenverteilung, Zugang zu Wissen, mehr Transparenz usw. Schon für die Konflikte, die zwei oder drei Menschen miteinander erleben, lohnt sich eine Kultur des Streitens. [mehr]
STREIT: ORGANISIERTE VIELFALT UND ANTRIEB FÜR DEN WEITEREN PROZESS
Anbahnung von Kommunikation und Kooperation
1. Einleitung
2. Anbahnung von Kommunikation und Kooperation
3. Kreative Streitorte schaffen und Methoden "erfinden"
4. Alltagstauglichkeit: Direkte Intervention üben
5. Links
Streit kann viele Ursachen haben. Eine davon ist, dass die Handlung des einen (oder mehrerer Personen) der anderen in den Weg gerät. Ein Interessenskonflikt entsteht. Wird er nicht erkannt, setzt sich eine Auffassung mit der Macht des Faktischen durch - und kann nachgelagerte Konflikte produzieren, die auf Unzufriedenheit und dem Gefühl, übergangen worden zu sein, basieren.
In einer herrschaftsförmigen Gesellschaft, z.B. [mehr]
In einer herrschaftsförmigen Gesellschaft, z.B. [mehr]
KOORDINIERUNG UND KOOPERATION
AUF DER METAEBENE DER GESELLSCHAFT
Links
Wie alles koordinieren? ● Zentrale Steuerung ● Demokratische Legitimation ● Räte ● Probleme aller Modelle ● Perspektiven ● Links
KOORDINIERUNG UND KOOPERATION
AUF DER METAEBENE DER GESELLSCHAFT
Perspektiven
Wie alles koordinieren? ● Zentrale Steuerung ● Demokratische Legitimation ● Räte ● Probleme aller Modelle ● Perspektiven ● Links
Das Modell der Räte war ein gedanklicher Schritt in die richtige Richtung. Aber kein ausreichender, vielmehr ein eher sehr zögerlicher. [mehr]
KOORDINIERUNG UND KOOPERATION
AUF DER METAEBENE DER GESELLSCHAFT
Demokratische Legitimation
Wie alles koordinieren? ● Zentrale Steuerung ● Demokratische Legitimation ● Räte ● Probleme aller Modelle ● Perspektiven ● Links
Eine Möglichkeit zentraler Planungs- und Abstimmungsprozesse wäre die Durchdemokratisierung der Gesellschaft. Möglich sind direkt-demokratische Entscheidungen (also Abstimmungen aller über konkrete Fragestellungen) und repräsentativ-demokratische Gremien, d.h. die Vielen wählen Wenige, die dann entscheiden. Mischungen sind vorstellbar, zumal direkte und repräsentative Demokratie unterschiedlicher erscheinen als sie sind. [mehr]
KOORDINIERUNG UND KOOPERATION
AUF DER METAEBENE DER GESELLSCHAFT
Zentrale Steuerung
Wie alles koordinieren? ● Zentrale Steuerung ● Demokratische Legitimation ● Räte ● Probleme aller Modelle ● Perspektiven ● Links
Dezentralisierung der Macht oder Stärkung der UNO bis hin zu einer Weltregierung? Entlang dieser Linie laufen heute die machtpolitischen Debatten. Seltsamerweise bilden sich dabei nicht zwei Lager, sondern es sind teilweise die gleichen Personen, die völlig widersprüchliche Forderungen stellen - sie kämpfen einerseits für eine Stärkung der Regionen und Verlangen gleichzeitig den Kompetenzausbau internationaler Gremien. [mehr]
ÖKONOMIE OHNE ZWANG UND UNTERDRÜCKUNG
Andere Produktion ist möglich
Herrschaftsfrei wirtschaften ● Andere Produktion ist möglich ● Anders als (Neo-)Liberalismus ● Dezentrale Wirtschaftsformen ● Links und Materialien
Also: Auch wenn es keinen Druck mehr gibt, hart zu arbeiten (oder so zu tun, als wünsche man sich nichts sehnlicher), wird es Brot, Häuser und Kleidung geben. Die Annahme, dass sich dann alle Menschen nur faul in die Hängematte legen, entspräche einem sehr pessimistischen und merkwürdigen Menschenbild, das historisch jedoch vielfach widerlegt wurde und im Alltag auch ständig widerlegt wird. [mehr]
SELBSTENTFALTUNG
Egoismus als Antrieb
Einleitung ● Egoismus als Antrieb ● Wie geht's? ● Was hindert uns?
Oft wird eingewandt: Warum soll die Entfaltung des Einzelnen die Rettung bringen – wird dann nicht nur alles schlimmer? Die Menschen sind nun mal egoistisch, faul oder ... (nach Belieben aufzufüllen). Doch das ist ein großer Unfug. Kein Mensch ist “nun mal” so oder so. Die Menschen verhalten sich unter den gegebenen Bedingungen so, wie es ihnen das sich selbst reproduzierende Wertverwertungssystem nahelegt, d.h. wie sie meinen, unter den gegebenen Bedingungen über die Runden zu kommen. [mehr]
GESCHICHTE SOZIALER ORGANISIERUNG
Emanzipation: Das Herrschaftsförmige aus den Beziehungen verdrängen
1. Soziale Organisation als Grundform menschlichen Lebens
2. Wer macht Geschichte? Was prägt die Gesellschaft?
3. Emanzipation: Das Herrschaftsförmige aus den Beziehungen verdrängen
Emanzipation bedeutet Befreiung und Ausdehnung von Handlungsmöglichkeiten. Sie enthält also sowohl die Befreiung von etwas wie auch die Freiheit zu etwas. Dabei ist sie als Prozess gedacht, was schlicht eine realistische Annahme zum einen über die Prozesse der Befreiung "aus rechtl., polit.-sozialer, geistiger oder psych. [mehr]
WIR, ALLE UND DIE STIMMEN DES GANZEN
REPRÄSENTATION UND VEREINNAHMUNG
Links
1. Die Konstruktion kollektiver Identitäten und die Integration der Einzelnen
2. Repräsentation
3. Schlussgedanke
4. Links
. [mehr]
WIR, ALLE UND DIE STIMMEN DES GANZEN
REPRÄSENTATION UND VEREINNAHMUNG
Schlussgedanke
1. Die Konstruktion kollektiver Identitäten und die Integration der Einzelnen
2. Repräsentation
3. Schlussgedanke
4. Links
An dieser Stelle endet sie Darstellung der verschiedenen Formen von Beherrschung, Machtverteilung und Steuerung von Gesellschaft. Es soll in den weiteren Texten nun um die theoretischen Grundlagen herrschaftsfreier Gesellschaft, also der freien Menschen in freien Vereinbarungen gehen, bevor dann praktische Strategien und Schritte dargestellt werden.
Vorher aber noch eine wichtig begriffliche Klarstellung. [mehr]
Vorher aber noch eine wichtig begriffliche Klarstellung. [mehr]
WIR, ALLE UND DIE STIMMEN DES GANZEN
REPRÄSENTATION UND VEREINNAHMUNG
Repräsentation
1. Die Konstruktion kollektiver Identitäten und die Integration der Einzelnen
2. Repräsentation
3. Schlussgedanke
4. Links
Gänzlich unmerklich ist die Beherrschung durch Vereinnahmung. Einzelne können im Namen Vieler oder Aller sprechen, ohne die, für die sich sprechen, zu fragen oder überhaupt nur zu informieren. Die Fähigkeit, im Namen aller zu sprechen und dabei auch als legitimeR SprecherIn wahrgenommen zu werden, ist ein Privileg. Es ist ungleich verteilt. [mehr]
DISKURSIVE HERRSCHAFT: WIE SICH TRADITIONEN, NORMEN UND WAHRHEITEN EINBRENNEN
Hirnstupser zum Thema
Diskurs: Herrschaft im Kopf ● Diskurssteuerung ● Beispiele für Diskurse ● Hirnstupser zum Thema ● Rollen und Zurichtung ● Abhilfe: Demaskieren als Ziel ● Links und Lesestoff
Folge Nr. 1: Fußballeuphorisierung
Erste Folge einer neuen Themenreihe des "Hirnstupser" über das, was informell die Gesellschaft prägt. Als Diskurs wird dabei das bezeichnet, was an allgemeinen Auffassungen in Gedanken, Normen, Traditionen usw. so herumwabert und das Handeln, Denken aller Menschen, d.h. auch der Politik bestimmt. In dieser ersten Folge wird an einem eher albernen Beispiel deutlich gemacht, was ein Diskurs (nach dieser Lesart) ist - und ihn von Propaganda, Manipulation usw. [mehr]
Erste Folge einer neuen Themenreihe des "Hirnstupser" über das, was informell die Gesellschaft prägt. Als Diskurs wird dabei das bezeichnet, was an allgemeinen Auffassungen in Gedanken, Normen, Traditionen usw. so herumwabert und das Handeln, Denken aller Menschen, d.h. auch der Politik bestimmt. In dieser ersten Folge wird an einem eher albernen Beispiel deutlich gemacht, was ein Diskurs (nach dieser Lesart) ist - und ihn von Propaganda, Manipulation usw. [mehr]
DISKURSIVE HERRSCHAFT: WIE SICH TRADITIONEN, NORMEN UND WAHRHEITEN EINBRENNEN
Links und Lesestoff
Diskurs: Herrschaft im Kopf ● Diskurssteuerung ● Beispiele für Diskurse ● Hirnstupser zum Thema ● Rollen und Zurichtung ● Abhilfe: Demaskieren als Ziel ● Links und Lesestoff

Eine erste, noch deutlich kürzere Fassung des obigen Textes entstand für das Buch "Autonomie und Kooperation", dass Anfang 2006 erschienl. [mehr]GESCHICHTE DER PRODUKTIVKRAFT UND DIE ÖKONOMISCHE UNTERDRÜCKUNG DES MENSCHEN
Links
Ökonomie und Produktivkraft ● Geschichte der Produktivkraft ● Personal-konkret zu abstrakt ● Ökonomische Zwänge ● Links
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GESCHICHTE DER PRODUKTIVKRAFT UND DIE ÖKONOMISCHE UNTERDRÜCKUNG DES MENSCHEN
Personal-konkret zu abstrakt
Ökonomie und Produktivkraft ● Geschichte der Produktivkraft ● Personal-konkret zu abstrakt ● Ökonomische Zwänge ● Links
In den agrarischen Gesellschaften der “Natur-Epoche” wurde die Vergesellschaftung über personale Abhängigkeitsbeziehungen reguliert. Der Sklave war Besitz des Sklavenhalters, der Fron-Bauer arbeitete zu großen Teilen für “seinen” Feudalherrn oder seinen Pfaffen. Dies bedeutet nicht, dass die Abhängigen den Herrscher auch persönlich kennen mussten, aber es war klar, zu wem sie “gehörten”. [mehr]
GESCHICHTE DER PRODUKTIVKRAFT UND DIE ÖKONOMISCHE UNTERDRÜCKUNG DES MENSCHEN
Geschichte der Produktivkraft
Ökonomie und Produktivkraft ● Geschichte der Produktivkraft ● Personal-konkret zu abstrakt ● Ökonomische Zwänge ● Links
Produktivkraftentwicklung umfasst das Dreiecksverhältnis des arbeitenden Menschen, der unter Verwendung von Mitteln (z.B. Werkzeuge) Stoffwechsel mit der Natur betreibt und auf diese Weise sein Leben produziert. In der Geschichtsschreibung, die kontinuierliche Prozesse wie ein Zeitraffer darstellt, scheint sich die Produktivkraftentwicklung mit ihren drei Dimensionen nicht kontinuierlich zu verändern, sondern in qualitativen Sprüngen. [mehr]
MASSE ... IN FORM GEGOSSEN
WIRD AUS DEN VIELEN AUCH VIELFALT?
Links und Leseempfehlungen
Soziale Organisierung ● Formen von Menschenmengen ● In welcher Form leben wir? ● Menschsein bietet mehr ● Für Vielfalt ohne Hierarchie ● Links und Leseempfehlungen
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FORMALE HERRSCHAFT: NORMIERUNG, KONTROLLE UND SANKTION IM WANDEL DER ZEIT
Links
Institutionelle Herrschaft ● Klassische Formen der Macht ● Modernisierte Herrschaft ● Erscheinungsformen ● Ruhiges Leben per Verdrängung ● Links
. [mehr]
FORMALE HERRSCHAFT: NORMIERUNG, KONTROLLE UND SANKTION IM WANDEL DER ZEIT
Ruhiges Leben per Verdrängung
Institutionelle Herrschaft ● Klassische Formen der Macht ● Modernisierte Herrschaft ● Erscheinungsformen ● Ruhiges Leben per Verdrängung ● Links
Das alles wäre kaum aushaltbar, wenn die eigene Lage immer klar im Kopf wäre, wenn Zwänge und fremdegesetzte Grenzen ständig spürbar wären. Es bedarf also zusätzlich einer gewaltigen Verdrängungsleistung, dass Menschen nicht das tun, wonach sie sich sehnen und was sie wollen, sondern ihr Handeln und sogar ihr Denken nach dem ausrichten, was unter den gegebenen Umständen als machbar erscheint oder wozu der Mut reicht. [mehr]
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