Stiftung Freiräume

EIN BERICHT VON REPRESSION (HIER WIEDERGEGEBEN OHNE JEGLICHE NACHPRÜFUNG ODER "BEWERTUNG")

Wie sozial + gerecht der Staat ist


1. Über den Verfasser
2. Wie gut sich der Staat um misshandelte Kinder kümmert
3. Kinderprostitution unter dem Deckmantel eines Jugendamtes
4. Wie sozial + gerecht der Staat ist
5. Manipulation eines Kindes durch Polizeibeamte mit Hilfe von Psychologen
6. Bestechung und Erpressung durch die Polizei

Im Herbst bzw. frühen Winter lernte ich Raphael kennen. Er war 12 Jahre alt und hielt sich bei Bewohnern des Asylantenhauses auf, wo er besoffen im T-Shirt rumlief.
Ab da hatte ich wieder Kontakt zum Diepholzer Jugendamt. Raphael war damals gerade flüchtig aus einem Heim für verhaltensgestörte Kinder. Dorthin sind wir dann auch gefahren. Ich habe schon viele Heime gesehen, aber was ich dort sah und erleben musste, schlägt jedem Fass den Boden aus. Wie kann man nur Kinder in einer so trostlosen Umgebung sich selbst überlassen. Und zudem noch Kinder, die einer besonders sensiblen Betreuung bedürfen.
Ich habe Raphael nur zu gut verstanden, dass er da weg wollte. Die Erzieher sagten, dass es keinen Sinn hat, den Raphael weiter festzuhalten, er würde ja sowieso spätestens nach 2 Stunden wieder durchbrennen. Sie sagten uns aber, weil ich Bedenken äußerte, dass der Raphael immer noch sein Zimmer in dem Heim hat und dass er jederzeit zurück könne.
Nach einiger Zeit hatten wir keine saubere Wäsche mehr und ich sagte zu Raphael, dass, wenn er ja im Heim noch sein Zimmer hat, was er ja nicht nutzt, wir wenigstens ja mal zum Wäschewaschen vorbeifahren könnten. Er stimmte auch sofort zu. Als wir in dem Heim ankamen, sagte man uns, dass der Raphael vom Jugendamt bei dem Heim abgemeldet wurde, schon vor zwei Wochen. Und was denn jetzt aus Raphaels Sachen werden soll. Sie hatten alles schon fertig gepackt im Hausflur stehen. Der arme Junge. Als ich den zuständigen Sachbearbeiter vom Jugendamt Diepholz sprechen wollte (diesbezüglich) sagte man mir nur "der ist in Urlaub".
Und das war es dann.
Als wir den Herrn wieder sprechen konnten entschuldigte er sich mehrfach, konnte uns jedoch keinen Grund für sein Handeln nennen. Dafür sicherte er uns den rechtmäßigen Unterhaltsanspruch von Raphael zu, damit ich ihn weiter mitnehmen und verpflegen kann.
Wie sich nachher herausstellte, tat er das nur, weil die Mutter von Raphael bei ihm angerufen hatte und sich fragte bzw. ihn: wenn der Raphael bei dem mitfährt, wer kassiert denn hier zu Unrecht den Unterhalt? Irgendwie kam zu dieser Zeit totaler Frust auf. Wir waren total abgebrannt, es war sehr kalt, und wir hatten Hunger. In Anbetracht der Tatsache, dass die Wohlstandsgesellschaft mit allen Instanzen uns hängen ließ, richtete sich unser Zorn und Missmut natürlich gegen diese. Irgend einen Abend hatte ich endlich genug. Ich wollte es tun, um Sachen zu bekommen, die wir gut verkaufen konnten um uns endlich etwas zu Essen kaufen zu können. Ich brach daraufhin in gleich 12 Wohnwagen ein und beschaffte mir verschiedene Gegenstände, die ich zunächst im Mobil lagerte und später in meinen Anhänger umlud.

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