Stiftung Freiräume

POLITISCHE THEORIE: KRITIK, HERRSCHAFTSTHEORIE, UTOPIEN

Politische Einmischung


1. Vortrag und Seminare zur Theorie der Herrschaftsfreiheit
2. Workshops zu einzelnen Themen von Anarchie und Herrschaftsfreiheit
3. Demokratie. Die Herrschaft des Volkes. Eine Abrechnung
4. Religion, Moral, Esoterik
5. Politische Einmischung

Sich einmischen – Akten und Pläne studieren, mitreden und protestieren vor Ort
Kreative Widerständigkeit ist gut. Meist ist es nicht klug, sich ständig mit den Herrschenden und Privilegierten zu verbinden, um kleine Vorteile zu ergattern, aber damit das Ganze selbst zu unterstützen. Doch unabhängiger Protest bedeutet nicht, zu den Strukturen des herrschenden Systems ohnmächtigen Abstand zu halten. Ganz im Gegenteil: In den Kochtöpfen der Macht herum zu rühren, genau hinzugucken, Interessen zu demaskieren, Vorhaben frühzeitig und genau zu kennen, verbessert die Handlungsmöglichkeiten. Darum soll es gehen: Die vorhandenen Beteiligungs- und Handlungsmöglichkeiten im Rahmen des bestehenden Systems kennenzulernen, um sie – neben der direkten Aktion – optimal nutzen zu können, z.B. Akteneinsichtsrecht, Beteiligung und Klagen bei Planungen und Behördenentscheidungen, Bürgerbegehren und –entscheide herbeiführen usw.

Mögliche Form der Veranstaltung: Workshop, Tages- oder Wochenendseminar ++ Internetseite

Schnüffeln, recherchieren, Undercover - Tipps zum Recherchieren
Um in den Kochtöpfen der Macht herum zu rühren oder in diese zu spucken, ist eine Mischung aus kreativen Aktionen, emanzipatorischen Inhalten und tiefen Einblicken in Strukturen, Handlungsweisen und Ziele der Mächtigen nötig. Letzteres bedarf einigen Geschicks. Der Workshop soll Wissen und Ideen geben, wie über Internet, Undercover-Recherche (Schnüffeln wie Wallraff), Akteneinsicht und einiges mehr Informationen besorgt werden können.
Angesprochen werden (auf Wunsch auch vertieft und mit Übungen):
  • Akteneinsichtsrecht (Umweltinformationsgesetz usw., Justiz ...)
  • Presseanfragen
  • Internetsuche
  • Weitere Quellen (Katasterämter, Bibliotheken und mehr)
  • Undercover-Recherche
  • und was sonst noch so einfällt

Mögliche Form der Veranstaltung: Workshop oder Tagesseminar ++ Internetseite zu Akteneinsicht (speziell: vor Gericht)

Frühere Vorträge: Thema Utopien und Politik ...
Lernen ohne Zwang
Oft scheint es, als leide Bildung darunter, dass es zu wenig Schulen, zu wenig LehrerInnen oder zu schlechte Kontrollen gäbe. Ausgeblendet wird dabei ein viel grundsätzlicheres Problem: Lernen ist zur Zeit von Zwängen und Vorgaben durchzogen - von Lehrpläne über Schulpflicht bis hin zu starren Unterrichts-Einheiten. All diese Zwäng führen bei vielen Menschen dazu, dass sie nach einigen Jahren Schule jede Lust am Lernen verlieren.
Die wichtigsten Lektion in Schule und Uni sind Anpassung, Gehorsam und stromlinienförmiges Denken. Noten sorgen dafür, dass Menschen einüben, miteinander zu konkurrieren anstatt sich gegenseitig zu unterstützen. Insgesamt sind Schulen und Unis Orte jenseits des Alltags – sie trennen Leben und Lernen ... Selbstbestimmung ist hier fehl am Platz.
Doch wie könnte eine Welt aussehen, in der Menschen sich die Dinge aneignen, die sich wirklich spannend finden? Wie sähe ein Lernen im Alltag aus, das ständig und überall ablaufen kann? Wie könnten Lernorte ohne Herrschaft aussehen?

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